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So wird's nix, Herr Hiksch!

26.07.09  Von: Werner Baier

Kommentar Der Bundestagskandidat der Linken im Wahlkreis Coburg-Kronach hat sich durch eine harsche Auseinandersetzung mit Hartz-IV-Empfängern in Szene gesetzt. Von einem angeblich linken Politiker erwartet man etwas Anderes.

Werner Baier, Redaktionsleiter des Coburger Tageblatts.  Foto: Michael Bork
Werner Baier, Redaktionsleiter des Coburger Tageblatts. Foto: Michael Bork

Ob die Linke aus Bayern auch im nächsten Deutschen Bundestag vertreten sein wird, das haben die Wähler am 27. September in der Hand. Munter fischt die Partei von Oskar Lafontaine und Gregor Gysi jedenfalls auch hier zu Lande unter den Hartz-VI-Empfängern, Friedensbewegten und allen linken Gesinnungsgenossen. Hier kann die SED-Nachfolgepartei durchaus viele Stimmen einsammeln.

Ein Linker wird hoffentlich sein Ziel nicht erreichen: der Coburger Wahlkreisbewerber Uwe Hiksch. Er hat sich durch den Missbrauch von vier Berliner Langzeitarbeitslosen für ein dubioses Personalkarussell in einem Naturfreundehaus des Allgäus so daneben benommen, als wäre er dem Kapitalismus des 19. Jahrhunderts verhaftet (Tageblatt vom 22. und 24. Juli). Aber Hiksch predigt Marx – und zwar so penetrant, dass er damit sogar den Linken zu links ist. Der Kreisverband Coburg distanziert sich und fordert Hiksch auf, seine Bewerbung um ein Bundestagsmandat zurückzuziehen. Linke aus der ganzen Republik blasen dem Marxisten im Internet (infranken.de) den Marsch, aber der Kandidat gönnt sich eine schöpferische Pause. Herzlich gerne! Es interessiert uns nicht mehr, was er als Ausfluss zu vermelden hat, wenn er vielleicht ein paar Tage vor der Bundestagswahl doch noch in Erscheinung treten sollte.

Das Coburger Tageblatt stellt ihm keine Bühne zur Verfügung, weder bei den geplanten Kandidaten-Prüfsteinen in der Zeitung, noch bei einer Talkrunde der Erststimmenbewerber am 16. September in der Sparkasse Coburg-Lichtenfels.

Ein Kandidat, der sich mit Freund und Feind vorzugsweise per Strafanzeige und Abmahnung auseinander setzt, ist für den Schlagabtausch in unserer Demokratie ohnehin untauglich. Herr Hiksch, wir machen von dem Grundrecht der Pressefreiheit Gebrauch und blenden Sie aus! Basta!


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28 Kommentare Zur Diskussion einladen

Seite 1 von 2 12 >>

#24 Cobourgerin schrieb am 26.07.09 15:02   homepage

Lieber Coburger,

 

dieses ständige aufwiegen von guten und schlechten Taten als Entschuldigung für die Machenschaften des Herrn Hiksch, nervt langsam nur noch.

 

Was interessiert einen Herrn Wengel bitteschön, dass Herr Hiksch Ihnen geholfen hat.

Was interessiert es seine eigenen Genossen, die von Ihm angezeigt werden? Was interessiert es vor allem die Wählerinnen und Wähler?

 

Herr Baier, Respekt für Ihren Mut.

#25 Gib Hohlmeier keine Chance schrieb am 26.07.09 15:09   homepage

Respekt für Mut? Was soll an diesem Artikel mutig sein???

#26 Cobourgerin schrieb am 26.07.09 17:02   homepage

Mut, sich mit HErrn Hiksch anzulegen. Recherchieren Sie doch bitte mal die Vita des U.H. Auch seine Vergangenheit bei AWO/SPD/PDS/WASG war von Skrupellosigkeit und Machtinstinkt geprägt.

#28 Gib Hohlmeier keine Chance schrieb am 26.07.09 19:50   homepage

Na toll.

Ist Hiksch allmächtig oder sakrosankt, so dass man in dieser Sache den Mut eines Journalisten preisen muss? Bloß weil der Herr Baier endlich mal seine für einen Journalisten selbstverständliche Funktion in einem Kommentar ausgeübt hat?

Im Fall Hohlmeier dagegen habe ich vergeblich auf eine klare Aussage gewartet.

Unter Mut stelle ich mir etwas Anderes vor!

#23 Coburger schrieb am 26.07.09 12:23   homepage

Eine Zeitung die sich so tendenziös einseitig verhält kann man eigentlich nur abbestellen.

 

Ich habe grhört, Herr Hiksch hat eine Gegendarstellung estellt un die wird von Herrn Baier nicht veröffentlicht.

 

Herr Baier hat hier scheinbar eine Vorstellung von Pressefreiheit aus dem 19. Jahrhundert.

 

Als Sozialdemokrat hat mir Herr Hiksch mehr als ein mal geholfen, als ich soziale und finanzielle Probleme hatte. Dafür bleibe ich Ihm dankbar.

#27 Cobourgerin schrieb am 26.07.09 17:14   homepage

Also in Kurzform...er hat Sie "gekauft" :)...vielen Dank für Ihre Ehrlichkeit!

#21 Rotfuchs schrieb am 25.07.09 22:22   homepage

Hey, Hohlmeier-Fan, schau doch mal auf die Forchheim-Seite von infranken.de. Da strahlt Dir Moni entgegen. Und wenn Du dich noch so aufregst: Die Frau fasziniert. Wenn Sie nicht für Oberfranken kandidiert hätte, wären wir leer ausgegangen im Europaparlament. Und hätten niemand, mit dem wir über die Eurokraten lästern könnten. Moni kommt beim Maßkrug-Stemmen überall unters Volk. Sprech sie doch mal an! Vielleicht schenkt sie Dir eine Minute , um Deine Psychose zu lindern.

 

Zum Thema Hiksch: Ist gut für Carl-Christian Dressel von der SPD, wenn ein Teil der Lokalpresse dem Linksaußen einen Maulkorb gibt. Braucht sich Dressel nicht zu sehr nach links zu verbeugen - fiele ihm ja eh schwer.

#22 @ Rotfuchs schrieb am 25.07.09 23:29   homepage

Wen meinen Sie eigentlich? Unseren Frankenjammerer?

#18 G. Lebon schrieb am 25.07.09 15:05   homepage

..... Scheinheiliger Kommentar!

Dieser für die Politik irrelevante „linke“ Dilettant bietet ewig gestrigen Journalisten im Solde eines auf die CSU festgelegten Zeitungs-Herausgebers eine willkommene Steilvorlage, die letztendlich zu einem Eigentor führt!

Die Doppelbödigkeit dieses Kommentars wird deutlich, wenn die geneigte Leserschaft bedenkt, was in den Blättern des Jungbauer-Imperiums NICHT kommentiert wird bzw. in welcher Richtung sich deren tagtägliche tendenziöse Berichterstattung bewegt!

(Spamvermeidung: beuge)

#20 Gib Hohlmeier keine Chance schrieb am 25.07.09 20:03   homepage

Genau!

#16 Topfit schrieb am 25.07.09 13:33   homepage

Ich habe auf Ihre Fragestellung geantwortet,nicht auf irgendeiner.

#17 Gib Hohlmeier keine Chance schrieb am 25.07.09 13:57   homepage

Es war nur eine rhetorische Frage, eher eine Feststellung.

#14 Topfit schrieb am 25.07.09 13:01   homepage

Alles was positiv für die LINKE kommentiert wird und allen Kritikern damit eine gewisse Realität übermittelt wird,bin ich immer begeistert.

#15 Gib Hohlmeier keine Chance schrieb am 25.07.09 13:22   homepage

Aha, diesen Artikel finden Sie also positiv, weil er Kritikern eine gewisse Realität übermittle.

Unter Mangel an Fantasie scheinen Sie demnach auch nicht zu leiden...

#12 Topfit schrieb am 25.07.09 12:11   homepage

Auch ich will und muss Herrn Baier bekunden, dass ich von seinem Beitrag sehr begeistert und angetan bin.

Seine Denk-und Ausdrucksweise richtet sich gegen Hiksch aber nicht gegen die Partei die LINKE.

"Ich find´s gut"

Ein Angriff in Richtung Herrn Baier finde ich

deplatziert und undurchdacht.

Solche Beiträge wünsche ich mir auch von der Neuen Presse.

#11 Für LINKS schrieb am 25.07.09 11:26   homepage

Ja Ready 461, dass können wir ja alles sehen wie "sozial" Herr Hiksch eingestellt ist. Keinerlei Klärung der Vorwürfe seitens Herrn Hiksch. Uwe Hiksch ist für die LINKE COBURG nicht tragbar.

Da die LINKE COBURG sehr sozial eingestellt ist, und Petra Hähnlein mit Ihrer HARTZ IV Beratung versucht den Menschen zu helfen, hoffe ich , das der Fehlgriff mit Uwe Hiksch der LINKEN COBURG niemand ankreidet.

Respekt an Herrn Baier für diesen Bericht.

Es ist sehr gut dass vor der Wahl heraus gekommen ist, welche Vorwürfe gegen Herrn Hiksch im Raum stehen.

#10 Für LINKS schrieb am 25.07.09 11:25   homepage

Ja Ready 461, dass können wir ja alles sehen wie "sozial" Herr Hiksch eingestellt ist. Keinerlei Klärung der Vorwürfe seitens Herrn Hiksch. Uwe Hiksch ist für die LINKE COBURG nicht tragbar.

Da die LINKE COBURG sehr sozial eingestellt ist, und Petra Hähnlein mit Ihrer HARTZ IV Beratung versucht den Menschen zu helfen, hoffe ich , das der Fehlgriff mit Uwe Hiksch der LINKEN COBURG niemand ankreidet.

Respekt an Herrn Baier für diesen Bericht.

Es ist sehr gut dass vor der Wahl heraus gekommen ist, welche Vorwürfe gegen Herrn Hiksch im Raum stehen.

#9 Michael Scheffler schrieb am 25.07.09 07:57   homepage

Bravo Herr Baier,

so stelle ich mir Demokratie in der Presse vor!(Pressefreiheit)

Vor allem wenn man weiß wem ihr Blatt nahe steht.

Verweise hiermit auf eine Stellungnahme von Uwe Hiksch im FT Ausgabe Kronach 25.07.09

#19 Testpilot schrieb am 25.07.09 16:44   homepage

Typisch Hiksch. Nichts erklären können oder wollen. Stattdessen gleich die nächste Unterstellung ans Coburger Tageblatt.

 

Lieber Herr Scheffler: Wieso regen sie sich wegen angeblicher Pressefreiheit auf? Laut ihrer eigenen Pressemitteilung leben wir doch längst in einem Unrechtsregiem (Originaltext) mit einer Polizei mit faschistischen Tendenzen.

Wohlgemerkt, entnommen ihrer eigenen Pressemitteilung.

 

Spezialdemokrat, sag ich da nur.


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