Sie halten die Erinnerung wach
07.05.10 Von: Marina Novellino
Ausstellung Bis zum 30. Mai stellen Schüler des Kaiser-Heinrich-Gymnasiums und Markus Raupach Texte und Bilder aus dem Konzentrationslager Auschwitz aus.
Bedrückende Fotos sind seit Freitag im Kreuzgang des Karmelitenklosters zu sehen. An einem Stacheldrahtzaun hängen in zwei Reihen Schwarzweiß-Fotos aus dem Konzentrationslager Auschwitz, flankiert von Tafeln mit weiteren Bildern und Texten.
Die Unkosten für diese "Fahrt gegen das Vergessen" übernahm die Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg, die sich im Gedenken an Widerstandskämpfer für mehr Zivilcourage und den Kampf gegen Rechtsextremismus einsetzt. Vorsitzender Nikolai Czugonow-Schmitt dankte in seiner Rede den Schülern, dass sie sich diesen Erinnerungen und Erfahrungen ausgesetzt haben. Er betonte, dass es junge Menschen seien, die durch solches Engagement zur Versöhnung beitragen. Denn mit dieser Fahrt ist auch ein Auftrag verbunden. Dieser Auftrag ist es, Geschichte weiterzutragen, zu mahnen und zu erinnern. Ein Schritt in diese Richtung soll diese Ausstellung sein.
Auch Arieh Rudolph von der Israelitischen Kultusgemeinde betonte, dass es wichtig sei, die Erinnerung vor allem durch die verbleibenden Zeitzeugen lebendig zu halten. Die individuelle Beschäftigung mit den Gräueltaten in Auschwitz, die direkte Konfrontation mit dem Leid der Überlebenden, sei nach 65 Jahren immer seltener möglich. Mehr lesen Sie im Fränkischen Tag
Weitere Artikel zum Thema suchen
Registrierte Nutzer können zu diesem Artikel Kommentare verfassen. Hier können Sie sich einfach registrieren!
Login
Anmelden zur Kommentarfunktion
Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein:








close

















