Schüler gehen auf die Straße
08.02.10 Von: Katrin Geyer
Bildung Bayernweit demonstrieren am Freitag Schüler gegen die neue gymnasiale Oberstufe Q 11. Mit dabei sind auch Abordnungen der Kulmbacher Gymnasien, die damit ihren Protest gegen zu viele Unterrichtsstunden und zu viel Lernstoff formulieren.

Seit Wochen wird über die Q 11 diskutiert. Schüler und Eltern sind sich einig: die neue Oberstufe wurde zu schnell eingeführt, das Konzept ist nicht ausgereicht.
Viele junge Leute verbringen mehr als 50 Stunden in der Woche in der Schule, weil knappe Lehrerressourcen keine vernünftige Stundenplangestaltung zu lassen. Sie müssen den schon im neunjährigen Gymnasium geltenden Stoff in acht Jahren bewältigen, wissen immer noch nicht genau, was davon fürs Abi relevant ist – und werden im Jahr 2011 gemeinsam mit dem letzten G 9-Jahrgang um eine nicht wesentlich erhöhte Zahl von Studienplätzen kämpfen müssen.
Offiziell dürfen die Schulen die jungen Leute bei ihrem Protest nicht unterstützen. Sympathien für ihr Anliegen gibt es aber durchaus.
Mehr dazu lesen Sie in der Bayerischen Rundschau
Weitere Artikel zum Thema suchen
Registrierte Nutzer können zu diesem Artikel Kommentare verfassen. Hier können Sie sich einfach registrieren!







close



















