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Nachbar missbraucht Vertrauen des Kindes

25.01.10  

Gerichtsurteil Ein Schöffengericht in Lichtenfels verurteilte einen pensionierten Lehrer aus dem Landkreis zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und elf Monaten, ausgesetzt zur Bewährung, wegen sexuellem Missbrauch eines Mädchens.

Archivfoto

Der Mann hatte zugegeben, das Kind aus der Nachbarschaft, das bei ihm des öfteren zur Hausaufgabenbetreuung war, mehrere Male am ganzen Körper gestreichelt zu haben – auch unter der Kleidung. Das Gericht hielt dem über Siebzigjährigen vor, das Vertrauen der ganzen Familie missbraucht zu haben.

Die Eltern glaubten das neunjährige Mädchen bei dem Nachbarn gut aufgehoben, bis es dann im Sommer vergangenen Jahres von einem Vorfall in der Gartenhütte des Mannes zurückkam und davon erzählte. Dem Mädchen, das durch die Geschehnisse nach Schilderungen ihres Vaters noch sehr belastet ist, ersparte das Geständnis des Angeklagten eine Aussage vor Gericht. Der Verurteilte muss zudem 15.000 Euro Schmerzensgeld sowie als Bewährungsauflage 3000 Euro an den Verein zur Förderung sozialer Maßnahmen in Lichtenfels.

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