Minischweine fühlen sich im Schnee wohl
08.02.10 Von: Alexander Hartmann
Tierwelt Sie heißen Rudi II, Gretel und Flocke und fühlen sich auch im schneereichen Winter unter freiem Himmel pudelwohl: die drei amerikanischen Minischweine der Familie Bär aus Zultenberg, die im kleinen Streichelzoo des "Bärnstübla" die Attraktion sind.
Auch wenn er nicht ganz das dicke Fell seines Namenskollegen aus Nürnberg hat. Wie dem bekannten Eisbären machen auch Minischwein Flocke die Minusgrade nichts aus. „Die Tiere halten es bis minus 25 Grad aus“, wissen die Besitzer Peter und Helga Bär, die sich vor einigen Jahren das erste schnuckelige Borstentier in Vohenstrauß in der Oberpfalz gekauft haben. Rudi hieß der Begründer der schweinischen Zultenberger Familie, der allerdings schon verstorben ist.
Wie Rudi müssen auch Rudi II, Gretel und Flocke keine Angst davor haben, einmal im Kochtopf zu laden. „Wer ein Minischwein hat und ihm einen Namen gegeben hat, wird es nicht schlachten. Ich brächte das jedenfalls nicht übers Herz“, betont Peter Bär, für den die Drei inzwischen zu tierischen Familienmitgliedern geworden sind. Während viele Familien Minischweine sogar im Haus halten, können die drei Zultenberger Exemplare in einem 30 Quadratmeter großen Gehege von allen bestaunt werden.
Die Tiere mussten freigeschaufelt werden
In der vergangenen Woche waren Rudi II, Gretel und Flocke dort richtig eingeschneit. „Der Schnee war einen halben Meter hoch. Wir mussten die Tiere, die gar nicht mehr rausschauen konnten, freischaufeln“, berichtet der „Bärnstübla“- Wirt, der die Erfahrung gemacht hat, dass Minischweine die weiße Pracht mögen. Nur dann nicht, „wenn so viel liegt, dass ihr Bauch auf dem Schnee aufschleift“.
Für die Familie Bär heißt es im schneereichen Winter 2010/2011 deshalb: Räumdienst ist im Zultenberger Schweinegehege Pflicht.
Weitere Artikel zum Thema suchen
Registrierte Nutzer können zu diesem Artikel Kommentare verfassen. Hier können Sie sich einfach registrieren!








close



















