Mehr Munition gegen den Frost
30.07.10 Von: Christian Holhut
Erweiterung Die Kulmbacher Spedition Schott baut in der Hofer Straße eine neue Lagerhalle für 1,8 Millionen Euro. Als Zentrallager wappnet sie sich künftig mit 70 000 Tonnen Auftausalz für harte Winter.

Wenn der Winter Straßen in Rutschbahnen verwandelt, rücken bei der Spedition Schott in der Hofer Straße die Lastzüge aus: Als Lagerhalter und logistischer Dienstleister der Südwestdeutschen Salzwerke in Heilbronn und des Salzkontors Oberfranken versorgt sie Kommunen in Nordbayern und darüber hinaus mit Streusalz. Jetzt investiert das Kulmbacher Unternehmen kräftig, um auch für strengste Winter gerüstet zu sein: Für 1,8 Millionen Euro entsteht eine neue Halle, die zusätzliche 25 000 Tonnen Auftausalz bevorraten kann.
Aufträge an heimische Firmen
Mit der Erweiterung, deren Aufträge laut Seniorchef Heinz Schott ausschließlich an Firmen aus dem Landkreis Kulmbach vergeben worden sind, wächst die Kapazität der Lager auf 70 000 Tonnen, die Fläche aller Hallen von 4000 auf 7000 Quadratmeter. Die Spedition Schott stellt damit ab 1. August die Zentrallagerhalle für die Straßenbaubehörden in Bayreuth und Bamberg.Verkehrssicherheit und Lieferfähigkeit sind laut Geschäftsführer Matthias Schott die Gründe für die Erweiterung. "Dass der Winterdienst immer wichtiger wird, hat der vergangene Winter gezeigt - viele Kommunen hatten kein Salz mehr", sagt er.Salz - das ist das Kerngeschäft der Spedition Schott. Die Lager werden das ganze Jahr über gefüllt, so warten in der Hofer Straße bereits jetzt 25 Tonnen Auftausalz auf den Winter. Die maximale Verladekapazität an einem Tag beträgt 5000 Tonnen, also rund 200 Lastzüge.
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