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Initiative zeigt Erlanger Pfarrer an

16.03.10  Von: Michael Busch

Doppelmoral Die Nackte in einer Erlanger Kirche sorgt weiter für Wirbel: Eine Gruppierung hat jetzt den Pfarrer angezeigt. Die Initiative verstieß in der Vergangenheit aber selber gegen den Jugendschutz.

Pornografie oder Kunst? Die Geister scheiden sich an solchen Objekten. Foto: dpa
Pornografie oder Kunst? Die Geister scheiden sich an solchen Objekten. Foto: dpa

Die Kunstausstellung in der Erlanger Herz-Jesu-Kirche schlägt weiter emotionale Wellen. Vor allem ein Bild , das die Todsünde "Wollust" im Rahmen des Konzeptes "Sieben Todsünden" darstellt, steht so massiv in der Kritik einiger Gläubiger, dass dieses Bild während der Gottesdienste verhüllt wird.

Nun ist durch die Weinheimer (Baden-Württemberg) Initiative "Nie wieder!" Strafanzeige gegen den Pfarrer der Gemeinde, Wolfgang Döll, gestellt worden. Weiterhin wurde Anzeige gestellt gegen den Pastoralreferenten und pauschal gegen die Verantwortlichen der Kunstausstellung.

In der Begründung der Anzeige heißt es: "Es werden in der Kirche großflächige Bilder des Künstlers Béla Faragó ausgestellt. Eines der Bilder zeigt eine üppige nackte Frau mit gespreizten Schenkeln, neben der zwei kleine Männer mit erigierten Penissen stehen. Es handelt sich hier um eine primitive pornografische Darstellung, die Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren zugänglich gemacht wird."


Selber im Konflikt mit dem Staat

Mit einem Hinweis darauf, dass die Ausstellung am kommenden Sonntag ende, fordern die Anzeigensteller ein Beweissicherungsverfahren ein.

Die Initiative "Nie wieder!" steht selber immer wieder in der Kritik und musste sich bereits mehrfach mit der Staatsanwaltschaft auseinander setzen. So mussten deren Seiten im Internet wegen Einwürfen der Bundesprüfstelle jugendgefährdender Medien (BPjM) eingeschränkt werden. Die Initiative hatte Bilder auf die Homepage gestellt, die laut der BPjM erst Personen ab 18 Jahren zugänglich gemacht werden dürfen.

Der die Anzeige stellende Klaus Günter Annen wollte auf Nachfrage dazu keine Stellung nehmen, warum Vorwürfe publiziert werden, die die eigene Homepage betroffen haben. Die Strafanzeige wird durch die Staatsanwaltschaft überprüft.



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#7 Admiral_von_Sinkenquicken schrieb am 21.03.10 11:40   

Und wie viele Kinderficker-Pfaffen hat diese "Initiative" schon angezeigt? Scheinheilige Schweine, scheinheilige!

#5 Steinbruchbesitzer schrieb am 21.03.10 07:15   

Ach je, jetzt kommen auch noch die christlichen Fundis gekrochen!

Der Spaßfaktor ist doch enorm, wenn man die Kleingeister heulen hört!

Wie schon gesagt -der Künstler hat ein Ziel erreicht........

#3 laberhannes schrieb am 17.03.10 12:13   

Eigentlich sollte man dem "Künstler" den Prozess machen für das Geschmiere das er da in die Welt geworfen hat. Ich glaube die Affen im Zoo von Frankfurt kriegen das auch hin.

#4 AntiGravEinheit schrieb am 17.03.10 14:27   

Klar, und die Bibel bekommt wegen ihrer Wortwahl und teilweise drastischen Beschreibungen noch eine FSK18-Altersfreigabe, alternativ könnte man ja die entsprechenden Stellen schwärzen.

Wo ist die christliche Toleranz? Einige fordern das wohl nur noch für sich selbst ein, aber selbst tolerant zu sein, ist wohl ein Unding ...

#6 Steinbruchbesitzer schrieb am 21.03.10 07:18   

Die Affen im Zoo sicher, bei dir hätte ich so meine Zweifel.

Und paß auf, dass dir niemand den Prozeß macht (Hündlein erschießen etc.) ;-)))

#2 rennsteiger schrieb am 17.03.10 07:03   

.....primitive pornografische Darstellung, die Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren zugänglich gemacht wird."

Diese Kniebohrer von "Nie wieder!" wissen wohl nicht, was für Videos diese Kinder auf ihren Handy´s haben.

So ein Aufstand wegen dem "Geschmiere"

#1 AntiGravEinheit schrieb am 17.03.10 06:40   

Mir dünkt, einige der MItglieder der Initiative sind recht kleingeistig.

 

Ich erinnere mich an einen Film, der im 19. Jhd. in Amerika spielte. Dort haben sich in dem Ort auch einige kirchliche Eiferer über die Bücher aufgeregt, die man in der örtlichen Bücherei ausleihen konnte, und die wollten diese Bücher verbrennen. Und dann kam einer an mit einem Buch, hat erzählt, was darin alles vorkommt, Mord, Brudermord, Ehebruch, Lügen, Ehebruch, Sebstbefriedigung, etc. - und ob dieses Buch auch verbrannt werden sollte.

Es war die Bibel ... danach schwiegen alle Aufrührer, senkten ihre Köpfe und gingen beschämt weg ...


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