- - Schriftgröße

Archiv

Im Frühling soll der Maxplatz ergrünen

08.02.10  Von: Michael Wehner

Investitionen 2010 Von Krise keine Spur. Bamberg, seine Töchterunternehmen und die Zweckverbände investieren im Jahr 2010 rund 80 Millionen Euro. Trotzdem muss die Stadt keine neuen Schulden machen. Zu den Meilensteinen gehört die Eröffnung des neuen Tourismuszentrums.

Lange Liste: OB Andreas Starke präsentiert  zwölf Handlungsfelder, in denen sich die Stadt 2010 bewähren will.
Lange Liste: OB Andreas Starke präsentiert zwölf Handlungsfelder, in denen sich die Stadt 2010 bewähren will.

2010 steht Bamberg ganz im Zeichen der beiden Großprojekte Landesgartenschau und „Bambados“. Schon in den nächsten Monaten wird die Erba-Halbinsel ihr Gesicht verändern: In der ehemaligen Schlichterei entstehen erste Studentenwohnungen; der Fischpass wird fertig gestellt; auf dem Gartenschaugelände entstehen die Spielbereiche und die Inselspitze erhält eine neue Gestaltung. „Diese Projekte sind möglich, ohne dass die Stadt neue Schulden aufnehmen musste oder Vereine und Institutionen von Kürzungen betroffen sind“, sagte Oberbürgermeister Andreas Starke bei einem Jahres-Ausblick vor Medienvertretern.

Doch auch in der Innenstadt bleibt das Leben nicht stehen. Trotz der Verzögerungen durch den hartnäckigen Winter hält die Stadt an einer Freigabe der Kettenbrücke Ende November fest. „Wir werden versuchen, den Zeitverlust durch eine optimierte Koordination der Arbeiten herauszuholen“, sagte der OB Auch über Beschleunigungsmaßnahmen werde nachgedacht.

Einen neuen Anlauf will die Stadt in Sachen Maxplatz-Gestaltung unternehmen. So kündigte der OB an, dass dem Stadtrat im Frühling zwei Vorschläge unterbreitet werden, wie der Maxplatz ohne großen finanziellen Aufwand begrünt werden könnte. Eines der beiden Konzept sei vom Gartenamt erarbeitet, das andere sorge zusätzlich für mehr Aufenthaltsqualität. Beiden ist gemeinsam, dass die vor zwei Jahren bereits für den Maxplatz angeschafften Kübel-Bäume in die Innenstadt zurückgeholt werden.

114 zusätzliche Kita-Plätze

Nach wie vor hält die Stadtspitze am Ziel fest, Bamberg zur familienfreundlichsten Stadt Deutschlands zu machen. Dafür schafft die Stadt im laufenden Jahr mit 3,5 Millionen Euro 114 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze. Sie entstehen unter anderem in der KindertagesstättenDon-Bosco-Straße, Oberlin, St. Heinrich und im Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt.

Einen besondern Startschuss erlebt die Stadt 2010 mit dem Beginn des Bahnhofsprojekts. Ziel ist es, bis zur Landesgartenschau wenigstens die ersten drei Teile des Vorhabens umzusetzen, den Bau des Tunnels, die Errichtung eines Park- und Rideplatzes und von Bambergs erstem Fahrradparkhaus.

Im April öffnet das neue TKS

Neue Formen der Zusammenarbeit beschreiten Stadt und Landkreis, wenn im April das neue Tourismus- und Kongresszentrum im Stadtbad (TKS) eröffnet wird. Beide Gebietskörperschaften finanzieren erstmals gemeinsame Personalkosten von Beschäftigten. Die Werbung für Gastronomie und Hotellerie umfasst künftig nicht mehr nur Bamberg, sondern die gesamte Region. Wie der OB sagte, unterstützt er im Interesse von Stadt und Landkreis Bamberg auch die Gründung eines Nationalparks Steigerwald. Ein Nationalpark würde das Welterbe Bamberg sehr gut ergänzen.

Mehr dazu lesen Sie im Fränkischen Tag

 


Drucken Artikel Versenden Abo bestellen
 

Weitere Artikel zum Thema suchen



Alternative Suche im Zeitungsarchiv
Hinweis: für Epaper-Abonnenten kostenlos


Seite 1 von 1 1

#3 lemotto schrieb am 09.02.10 11:49   

Der Maxplatz wird nicht schöner, wenn ein paar Bäume in überdimensionsierten Kübeln drauf gestellt werden. Wie wäre es mit echten Konzepten statt Baumkosmetik?

#2 Gerald schrieb am 09.02.10 07:05   

Von Krise keine Spur? Ach? Hat Bamberg wie Bonn einen geheimen Spender bekommen der der Stadt mal eben 50 Millionen geschenkt hat, oder ist eine Daten-CD mit einem Bamberger darauf aufgetaucht?

Wieder so eine PR-Aktion nach dem Motto. "Keine Angst wir machen schon keine Schulden." Wenn alles vorbei ist heißt es dann: "Es sind leider unerewartete Dinge aufgetreten."

Im gleichem Atemzug erzählt man wie man den Maxplatz OHNE finanziellen Aufwand ergrünen lassen will- AHA.

Tja da hätte ich auch einen Vorschlag...einfach aufbaggern und Gras über die Sache wachsen lassen.

#1 derdude schrieb am 09.02.10 05:44   

„Wir werden versuchen, den Zeitverlust durch eine optimierte Koordination der Arbeiten herauszuholen“,

 

Was sich ließt wie: "wie haben es bisher so dahintümpeln lassen, aber jetzt legen wir mal nen Zahn zu"

(hat der Wecker geklingelt?)


Seite 1 von 1 1

Registrierte Nutzer können zu diesem Artikel Kommentare verfassen. Hier können Sie sich einfach registrieren!

Login

Anmelden zur Kommentarfunktion

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein:


Passwort vergessen?

Nachrichten aus Ihrer Umgebung
15.03.16.03.17.03.mehr Wetter
Tagsüber Regenschauer stark bewölkt stark bewölkt Franken helfen Franken
Abend Regen stark bewölkt wolkig
Nacht Regen stark bewölkt wolkig

Login

Anmelden zur Kommentarfunktion

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein:


Passwort vergessen?

Aktuelle Bildergalerien