"Ich freue mich auf Freak City"
25.02.10 Von: Klaus Groh
Basketball Mark Worthington fiebert seiner Premiere in Bamberg entgegen. Trainer Fleming ist voll des Lobes über den Neuzugang. Michael Stoschek sponsert 1000 Karten fürs Top Four.

„Larry Bird ist mein Vorbild“, deshalb läuft Mark Worthington auch für die Brose Baskets mit der Nummer 33 auf. Nach seinem Kurzeinsatz am Dienstag in Bilbao, wo er trotz der Reisestrapazen sein Potenzial mit vier Punkten und vier Rebounds bereits andeutete, freut sich der Kapitän der australischen Nationalmannschaft nun auf das erste Heimspiel mit seinem neuen Team am Samstag (19.55 Uhr/DSF live) gegen Frankfurt. „Ich habe von meinen Teamkollegen schon viel über Freak City und diese fantastischen Fans gehört. Jetzt freue ich mich auf meine ersten Erfahrungen als Freak“, betonte der 26-Jährige gestern bei seiner offiziellen Vorstellung. Und er dementierte gleich das Gerücht, mit Avatar-Hauptdarsteller Sam Worthington verwandt zu sein.
Fleming: ein Glücksgriff
„Er ist ein extrem passender Spieler für unsere Mannschaft. Mark verfügt über große internationale Erfahrung, ist sehr gut ausgebildet, hat schon in Bilbao gezeigt, dass er uns am Brett die nötige Härte gibt, und er wird auch unseren offensiven Spielfluss positiv beeinflussen. Da ist uns ein Glücksgriff gelungen“, schwärmt Trainer Chris Fleming vom 2,02-Meter-Mann, der auch schon zwei Titel gewonnen hat: 2006 sicherte er sich mit den „Boomers“, der australischen Nationalmannschaft, den Titel bei den Commonwealth Games, 2009 gewann er mit den South Dragons den Titel in Australiens NBL.
In der abgelaufenen Spielzeit verpasste Worthington trotz seiner 16,3 Punkte, 6,9 Rebounds und 2 Assists im Schnitt mit den Melbourne Tigers das Halbfinale und unterschrieb einen Vertrag in Puerto Rico. Dieser Kontrakt wurde dann kurzfristig wieder aufgelöst, damit Worthington pünktlich am Montag zum Ende der Transferperiode im Eurocup noch die Spielberechtigung für Bamberg erhielt. „Das war mit heißer Nadel gestrickt. Ich bin froh, dass das geklappt hat“, schilderte Wolfgang Heyder das bange Warten auf die Freigabe. Der Manager betonte, dass die Finanzierung des Spielers nur dank der Mithilfe eines Sponsors, der noch nicht genannt werden will, möglich war.
Heyder freut sich aber auch über seinen Hauptsponsor Brose. Michael Stoschek, der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Brose-Gruppe, hat sich nämlich dazu entschlossen, die Kosten für die 1000 Karten, die den Brose Baskets für das Top Four im Pokal am 10./11. April in Frankfurt zustehen, zu übernehmen. „Die Pokalqualifikation gegen Berlin hat gezeigt, dass der Heimvorteil entscheidende Bedeutung hat. Deshalb möchte Michael Stoschek mit dieser Aktion für unser Team in Frankfurt im Kampf um den ersten Titel der Saison optimale Voraussetzungen schaffen“, bedankte sich Heyder für die Unterstützung. Aus diesem Kontingent stellen die Brose Baskets auch unserer Zeitung 100 Karten zur Verfügung. Die Verantwortlichen sind gerade dabei eine Busreise einschließlich Übernachtung zu organisieren. Nähere Informationen gibt es in Kürze.
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