Hubertus Heil bläst zum Wahlkampfendspurt
12.09.09
Bundestagswahl "Franken für Frank und Charly" lautet die Parole der SPD in Stadt und Landkreis Coburg. Ausgegeben hat sie am Samstag der Generalsekretär der SPD persönlich: Hubertus Heil sprach vor dem vollbesetzten Saal des "Schwarzen Bären" in Beiersdorf.
„Frank“, das ist Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier, „Charly“ ist der SPD-Bundestagsabgeordnete Carl-Christian Dressel. „Schickt ihn uns wieder nach Berlin“, bat Heil. Coburgs Oberbürgermeister Norbert Kastner nannte einen weiteren Grund, Dressel zu wählen: Mit zwei Bundestagsabgeordneten sei die Region einfach besser vertreten, „und der andere ist sowieso drin“. Damit war CSU-Bewerber Hans Michelbach gemeint, der vor vier Jahren das Direktmandat holte.
Heil forderte die Genossen in Stadt und Landkreis auf, sich nicht von schlechten Umfragewerten für die SPD irre machen zu lassen. „Mir gefallen sie auch nicht. Aber entscheidend sind nicht die Umfragen, sondern die Wähler.“ Und von denen sei die Hälfte noch unentschlossen. Die gelte es, dazu zu bewegen, zur Wahl zu gehen. „Ich bin überzeugt: Die Mehrheit in diesem Land denkt sozialer als Guido Westerwelle, ist wirtschaftlich vernünftiger als Sarah Wagenknecht und Uwe Hiksch und moderner als die CSU, wenn es um Studiengebühren und den Ausstieg aus der Atomkraft geht.“
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