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Höchstadter Lehrer siegreich

24.06.09  Von: Philip Artelt

Abitur Beim jährlichen Kräftemessen der Abiturienten gegen die Lehrer gab es eine sportliche Überraschung, sehr zum Ärger der Schüler. Die Stimmung ließ sich dadurch aber niemand verderben.

Der letzte erbitterte Kampf zwischen Schülern und Lehrern Fotos: Philip Artelt
Der letzte erbitterte Kampf zwischen Schülern und Lehrern Fotos: Philip Artelt

Der letzte erbitterte Kampf zwischen Schülern und Lehrern Fotos: Philip Artelt

Das 1:1 für die Lehrer ging in ein völlig unbewachtes Tor.

Das junge Publikum in der Aischtalhalle fiebert mit.

Freundschaftliches Ende eines schönen Spiels

Süßigkeiten werden an das Publikum verteilt.

Cheerleader-Performance

Die Cheerleader verlassen das Feld.

Ohne Worte

Ungleiche Gegner am Volleyballnetz

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Verlassen war das Gymnasium in Höchstadt am Mittwochmorgen. Statt in den Klassenzimmern hatten sich die Schüler in der Aischtalhalle eingefunden, um im Fußball und Volleyball gegen ihre ehemaligen Peiniger anzutreten.

Das Fußballspiel verlief zunächst nach Wunsch der Schüler. Ein schnelles erstes Tor konnten sie schießen, zur Freude des jubelnden Publikums und der Cheerleader, die diese Gelegenheit für eine kurze Showeinlage nutzten. Den ersten Ausgleich lieferten die Lehrer erst in der 12. Spielminute. Nach dem 2:2 zur Halbzeitpause wendete sich das Blatt für die Schüler. Als am Ende eine knappe Dreiviertelstunde gespielt war, stand es 4:3, allerdings für die Lehrer. Diese freuten sich: es war ihr erster Fußballsieg gegen Abiturienten in den letzten 10 Jahren.

Keine Revanche im Volleyball

Auch im Volleyball konnten sich die Schüler nicht gegen ihre weitaus älteren Herausforderer durchsetzen. 25:5 und 25:11 gingen die beiden Sätze aus. „Das Bemerkenswerte ist, dass einige Schüler Sport-LK mit Schwerpunkt Volleyball hatten“, meint Lehrer Peter Baum. Ein Versagen kann man den Sportlehrern aber sicher nicht vorwerfen. Vielmehr macht sich die jahrelange Übung des Kollegiums bezahlt, denn ein paar Lehrer waren früher im Volleyballverein aktiv.


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#2 Max (Abiturient am GymHös) schrieb am 25.06.09 08:31   

Ergänzend zu Anjas Kommentar sollte angemerkt werden, dass es bei uns als offenes Geheimnis gilt, dass der oben zitierte Lehrer selbst gerne den Sport-LK übernommen hätte, ihm ein anderer junger und engagierter Kollege zuvor kam.

Und: Schlecht gespielt haben unsere Volleyballer mit Sicherheit nicht, es war ein hochklassiges Match - was sich im Ergebnis leider nicht wiederspiegelt.

#1 Anja Labandowsky schrieb am 24.06.09 23:30   

Aus gegebenem Anlass ergreife ich auf diesem Wege das Wort, um obigem Artikel einiges im Namen der Abiturienten des Gymnasiums Höchstadt hinzuzufügen.

 

Das diesjährige Publikum des Abisports 2009 "Lehrer gegen Schüler" enttäuschte uns alle sehr. Es ist kein Wunder, dass die Hoffnung auf bzw. der Glaube an zwei glorreiche Sieg in beiden Disziplinen bei den Schülermannschaften von Anfang an etwas abhanden gekommen war.

 

Es ist Tradition, dass das Publikum (= die Schüler des Gymnasiums) auf Seiten der Abiturienten steht, um es zu unterstützen, dass wir, die Leidensgenossen aller Höchstadter Gymnasiasten, den Lehrern endlich mal eins auswischen. Folglich hätte die gesamte Aischtalhalle erfüllt sein müssen von einem stetigen "Auf gehts, Abi, auf gehts!" zusammen mit euphorischen Laola-Wellen, Klatschen, Stampfen, Pfeifen und Tröten. Doch dem war nicht so. Daran konnte nicht einmal das unaufhörliche Engagement der Cheerleader etwas ändern.

 

Schon vor Beginn des Wettstreits, als sich die Halle füllte, wurden wir darauf aufmerksam, dass unser Anfeuern auf keine bis wenig Resonanz traf. Leider änderte sich diese Begebenheit im Laufe des Kräftemessens nicht. Letztendlich bereue ich es zutiefst, dass meine Kollegen und Kolleginnen an dieses tomatentreulose Publikum auch noch Süßigkeiten verteilt haben!

 

Einen etwas kritischen Blick werfe ich auf den besagten Lehrer, der laut Artelt die Fähigkeiten unseres Sport-LKs in Frage zu stellen versuchte. Sicher hat es leider nicht zum Sieg gereicht, doch trotzdem bitte ich

Respekt zu wahren!

 

Abschließend möchte ich meiner tiefen Enttäuschung nochmals Ausdruck verleihen. Zwar hört es sich etwas hypochondrisch-dramatisch an, aber die „Unterstützung“ des Publikums war wirklich eine Schande… *traurig den Kopf schüttel*

 

Wenigstens sind wir Abiturienten die Gewinner unserer eigenen Herzen!!!

 

 

Hochachtungsvoll,

Anja Labandowsky


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