Hauskatze gerät in Schlagfalle
11.03.10
Tierquälerei Die Polizei in Ebern ermittelt gegen einen Unbekannten, der in Rentweinsdorf mit unerlaubten Mitteln nach Kleintieren jagt. Jetzt ging ihm eine Hauskatze in die Falle, der das Tellereisen beinahe das Bein abriss. Zum Glück konnte der Tierarzt helfen.

Für die Besitzer des "Haustigers" war es ein Schock, wie die Polizei berichtet, und jedem Tierfreund müssen sich dieHaare sträuben: Wie die Polizei meldet, kam die Katze einer Rentweinsdorfer Familienach Hause zurück und bot einen grauenvollen Anblick: Das Tier war mit dem linken Hinterbein in einer verbotenen Schlagfalle, einem so genannten Tellereisen, gefangen. Die Katze zog obendrein eine ein Meter lange Kette samt Erdanker hinterher, an der die unerlaubte Schlagfalle befestigt war.
Das Bein wurd gerettet
Die Katze wurde aus ihrer misslichen Lage befreit, und der herbeigerufene Tierarzt konnte glücklicherweise das Bein des Tieres retten. Den Besitzern sind hierdurch erhebliche Kosten für den Tierarzt entstanden. Was sie aber viel mehr bewegt, ist der Umstand, dass mit der verbotenen Falle ihrer Katze Schmerzen und Verletzungen bereitet wurden. Die Polizeiinspektion Ebern ermittelt und fragt, ob jemand Angaben machen kann, wer die Falle aufgestellt haben könnte. Diese dürfte im "Umfeld der Katze", im Bereich Eisgrube, Ebene oder Pfortenklinge in Rentweinsdorf gestanden haben. Hinweise werden erbeten unter der Telefonnummer 09531-9240.
Gefahr für Kinder
In diesem Zusammenhang wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Einsatz solcher Schlagfallen streng verboten ist. Wer solche Tellereisen, zum Beispiel für den Marderfang einsetzt, nimmt laut Polizei auch in Kauf, dass, wie in diesem Fall , andere Tiere oder sogar Kinder gefährdet sind.
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