Haßfurt hat so seine Vorzüge
11.03.10 Von: Elke Englert
Kabarett Gepflegtes Fränggisch und eine Herausforderung für die Lachmuskeln. Die Fürther Kabarettisten Martin Rassau und Bernhard Ottinger waren mit ihren Soloprogrammen zu Gast in der Rathaushalle Haßfurt. Eingeladen hatte Petra Lettang vom Kulturamt.

Martin Rassau (links) und Berhnard Ottinger zeigten sich in Haßfurt in bester Spötter-Laune. Foto: ee
Mühelos an die "Location" gewöhnt hatten sich die beiden Kabarettisten, die erst kürzlich zu Gast bei Otti Schmelzer in Oberschwappach waren.
Eingangs bewies Martin Rassau Feinfühligkeit in der Beschreibung ihrer Fahrt nach Haßfurt: Nach dem Tunnel sei das Licht angegangen und die Silhouette der Stadt habe sich im Main gespiegelt; im Vergleich zu Oberschwappach sei Haßfurt eine Metropole…. Freilich, ein Manko bestehe. Ursprünglich habe man mit dem Zug fahren wollen, aber ein IC halte hier ja nicht. Ein bisschen ruhig, das Haßfurt. Ja, er könne sich schon vorstellen, nach Haßfurt zu ziehen in dieses schöne Städtchen – wenn er 80 sei. Dritter Bürgermeister Reiner Schuster saß in der ersten Reihe und konterte: Er könne ihm nur beipflichten. Es gebe einige Seniorenheime, er sei herzlich willkommen. Klar, dass etliche Lacher diesen Dialog begleiteten. Bernhard Ottinger schöpfte wie Rassau ebenfalls aus dem Vollen. Staubtrocken komisch legte er als frotzelnder Taxifahrer los. Die Besucher erlebten im alten Rathaus einen höchst vergnüglichen Abend.Weitere Artikel zum Thema suchen
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