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Deutschland

Hamburger Fall löst Debatte um Fußfessel aus

30.07.10  

Diskussion Der Hamburger Fall eines früheren Sex-Täters hat eine Debatte um elektronische Fußfesseln entfacht. Der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl (CSU), sagte am Freitag dem Sender N24, bei Kinderschändern und Sexualverbrechern könnten die Fesseln keine Lösung sein.

Ein Mann demonstriert  am Rande einer Pressekonferenz im Landtag in Wiesbaden den Einsatz einer elektronische Fußfessel. Foto: dpa
Ein Mann demonstriert am Rande einer Pressekonferenz im Landtag in Wiesbaden den Einsatz einer elektronische Fußfessel. Foto: dpa

Er griff damit Pläne von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) an. Sie sehen neben einer grundlegenden Reform der Sicherungsverwahrung auch elektronische Fußfesseln für Täter vor, die nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg vom Dezember aus der Sicherungsverwahrung entlassen werden müssen.

Vor dem Hintergrund dieses Urteils kam Mitte Juli auch ein 53- Jähriger frei, der fast 30 Jahre in Baden-Württemberg eingesperrt war und nun in Hamburg lebt. Nach Protesten von Anwohnern musste er erneut seine Unterkunft wechseln. Es ist die dritte Wohnung, in die er seit seiner Ankunft in der Hansestadt vor mehr als einer Woche einzieht. Der Mann wird von der Polizei rund um die Uhr bewacht.

Unionspolitiker laufen auch Sturm gegen Pläne, wonach die nachträgliche Sicherungsverwahrung abgeschafft werden soll. Leutheusser-Schnarrenberger will dafür die vorbehaltene Sicherungsverwahrung ausbauen. Dabei ist die Maßnahme nur möglich, wenn sie im Urteil - zumindest vorbehaltlich - angeordnet war. dpa



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#4 Steinbruchbesitzer schrieb am 30.07.10 22:31   

Fußfesseln auch für kinderschändende Pfaffen. die noch frei herumlaufen!

#3 Nachgefragt schrieb am 30.07.10 19:50   

Diese EU wird uns noch das Genick brechen.

Leider wird man hier erst aufwachen, wenn es zu spät ist. Exakt darauf wird in Deutschland spekuliert.

Wie wäre es, diese Fußfesseln mit einem Zünder auszustatten ???

Da bekommt der Begriff "Fehltritt" eine ganz neue Bedeutung und das Problem wäre ein für alle mal gelöst.

Auch sie werden es noch kapieren,

Kinderschänder kann man nicht therapieren !

#2 Oskarchen schrieb am 30.07.10 16:43   

Sorry, der Satz sollte natürlich:" so langsam glaube ich , daß im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte keine normalen Leute sitzen", heißen.

#1 Oskarchen schrieb am 30.07.10 16:40   

Sexualstraftätter, Kinderschänder, Mörder müssen hinter Gittern bleiben und zwar für immer. Es ist so ein Schwachsinn darüber zu diskutieren. So langsam glaube ich, daß im Eurpäischen Gerichtshof für Menschenrechte noch normale Leute sitzen. Deutschland sollte sich hier distanzieren. Für solche Triebtäter gibt es nur eine Strafe. Die dürfen von Glück reden, daß es die Todesstrafe nicht mehr gibt.


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