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Kulmbach

Generalsanierung kostet 8,2 Millionen Euro

28.07.10  Von: Werner Reißaus

Schule Neuenmarkt Die Generalsanierung der Verbandsschule Neuenmarkt-Wirsberg mit einem eventuellen Erweiterungsbau wird satte 8,2 Millionen Euro kosten.

Rund 8,2 Millionen Euro soll die Generalsanierung der Volksschule Neuenmarkt-Wirsberg mit den Erweiterungsbauten kosten. Foto: Rei.
Rund 8,2 Millionen Euro soll die Generalsanierung der Volksschule Neuenmarkt-Wirsberg mit den Erweiterungsbauten kosten. Foto: Rei.

Dies ist das Ergebnis der Grundlagenermittlung und Vorplanung, die die Architekten Holger Kess und Felix Marquardt vom Büro Werner Haase aus Karlstadt den Mitgliedern des Schulverbands Neuenmarkt-Wirsberg in der jüngsten Sitzung vorstellten. Beide zeigten auf, dass es erhebliche Förderungen von Bund und Land gibt, weshalb im günstigen Fall am Ende nur noch eine Summe von 2 143 800 Euro von den Gemeinden Neuenmarkt, Wirsberg, Himmelkron und Trebgast zu finanzieren wäre.

Das Gremium vertrat die Meinung, das Konzept weiterzuverfolgen und die notwendigen Zuschussanträge zu stellen. Priorität soll der Erweiterungsbau haben, der bereits 2011 verwirklicht werden soll.

Schulverbandsvorsitzender Siegfried Decker erinnerte daran, dass die Schule vor 35 Jahren mit einem Kostenaufwand von rund 6,5 Millionen Euro gebaut wurde, allerdings ohne Turnhalle und den späteren Erweiterungsbau. Der der Sanierungsstatus liege bei 55 Prozent der vergleichbaren Neubaukosten. Bei der Turnhalle betrage dieser Anteil 40 Prozent. Mit der Generalsanierung würden die Unterhaltskosten für die Schule in Zukunft deutlich verringert. Nicht unerwähnt ließ er den nachhaltigen Beitrag zur CO2-Einsparung und zum Klimaschutz. Es würden aber auch die Lern- und Lehrbedingungen wesentlich verbessert, die Lebensdauer des Schulgebäudes verlängert und die Nachrüstungsverpflichtungen langfristig verhindert.


"Wahnsinnige Verluste"


Laut Architekt Holger Kess weist die Schule "wahnsinnige Energieverluste" auf. Deshalb müsse die Hülle "insgesamt angepackt" werden, Einzelmaß-nahmen seien eher kritisch. Die Gebäudetechnik sei mit über 30 Jahren schlicht und einfach veraltet.

Mehr dazu lesen Sie in der Bayerischen Rundschau.



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