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Fett und Wasser ergibt Feuer

08.02.10  Von: Bernhard Panzer

Chemieunterricht Immer wenn der Feuerwehrler Wasser aufs brennende Fett gab und eine Stichflamme in die Höhe loderte, dann kreischten die Realschülerinnen lauthals auf. Der etwas andere Chemieunterricht bei der Feuerwehr Herzogenaurach kam gut an.

Meterhoch schlägt die Stichflamme aus dem Topf mit brennendem Fett, das mit Wasser "gelöscht" werden sollte.  Fotos: Bernhard Panzer
Meterhoch schlägt die Stichflamme aus dem Topf mit brennendem Fett, das mit Wasser "gelöscht" werden sollte. Fotos: Bernhard Panzer

Meterhoch schlägt die Stichflamme aus dem Topf mit brennendem Fett, das mit Wasser "gelöscht" werden sollte. Fotos: Bernhard Panzer

In Sekundenbruchteilen...

...wird die Flamme...

...immer größer.

Rainer Weber erläutert den Sachverhalt

Die Schüler lernten den richtigen Umgang mit dem Feuerlöscher

Die Schüler lernten den richtigen Umgang mit dem Feuerlöscher

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Den ganzen Tag über herrschte am Montag Trubel auf dem Gelände der Feuerwehr in Herzogenaurach. Rund 150 Schülerinnen und Schüler aus sechs Klassen waren von der Feuerwehr zu ienem besonderen Unterricht eingeladen worden. Organisiert hatte dies im dritten Jahr die Chemielehrerin Andrea Zurawski.

Den Schülern wurden zweierlei Dinge beigebracht. Einmal lernten sie in Theorie und Praxis den Umgang mit dem Feuerlöscher. Der Zweck der Ausbildung war dabei vor allem, den Jugendlichen die Angst vor dem Gerät zu nehmen. Die Schüler durften selbst löschen. Simuliert wurden der Brand eines Papierkorbs und eines Computer-Monitors.

Wenn Fett brennt

Zweiter Schwerpunkt war eine Vorführung mit brennendem Fett. Wenn man hier löschen will, darf man auf keinen Fall zum Wasser greifen. Wie hoch die Stichflamme loderte, zeigte anschaulich Rainer Weber, Er wurde bei den Vorführungen im Freien unterstützt von Marcus Adler. Die theoretischen Kenntnisse brachte den jungen Leuten Jochen Hofmockel bei.


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#4 Sebastian schrieb am 10.02.10 07:24   

Ja gut. Der Verfasser hatte eben nicht die speziellen Physikkenntnisse über das Geschehen bei z. B. einer Fettexplosion, die braucht er ja auch nicht, da es ja wie gesagt bei dem Artikel um die Aktion des praktischen lernens bei der Feuerwehr geht. Aus eigener Erfahrung weis ich, dass sicherlich die Lehrer und vll. auch die Feuerwehrmänner die chemischen und physikalischen Geschehnisse im theoretischen Teil erläutern.

#3 J.Wildenauer schrieb am 09.02.10 19:47   

Mir gehts dabei nicht um den anschaulichen Unterricht, der praxisbezogen den jungen Menschen nahebringt, welche Gefahren im täglichen Leben vorliegen und wie man ihnen begegnen kann. Das ist sehr zu begrüßen. Das freiwillige Engagement der Feuerwehren ist ohnehin anzuerkennen, die Organisation dieses anschaulichen Unterrichtes durch Frau Zurawski genauso.

Ich bin ganz allgemein der Meinung, dass in unserem Bildungssystem die lebenspraktischen Dinge stärker betont werden sollten.

Mir ging es in meinem Kommentar nur um die Darstellung im FT.

#2 Sebastian schrieb am 09.02.10 15:45   

Ja Herr Wildenauer das ist ja toll dass Sie das wissen. Nur zur Info: DARUM GEHT ES HIER DOCH NICHT, OB JETZT CHEMIE ODER PHYSIK, sind sie auch Feuerwehrler oder im Gegensatz dazu eben nur Streber??

Jetzt mal konstruktiv zu der Sache selbst. Das gute daran ist, dass sich Lehrer engagieren und so etwas als Lehrstunde organisieren und auf die Feuerwehr zugehen. Find ich stark, auch ein Lob an meine Kameraden Weber, Adler und Hofmockel :-)

#1 J.Wildenauer schrieb am 09.02.10 11:22   

Zitat: Fett und Wasser ergibt Feuer

Chemie ist das nicht. Das was bei der sog. Fettexplosion durch das Wasser passiert ist ursächlich Physik. Brennendes Fett oder Öl hat deutlich über 100°C nämlich die Siedetemperatur des Fettes oder Öles, die bei Speisefetten deutlich über 200°C liegt. Führt man dem nun Wasser zu, so verdampft dieses schlagartig und die Volumenvergrößerung reist das siedende Brandgut mit. Das Brennen selbst ist natürlich Chemie. Das Wasser selbst ist jedoch an den chemischen Prozessen des Brennes nicht beteiligt und bleibt bis auf den Phasensprung von flüssig nach gasförmig (Dampf) unverändert.


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