Familie konnte sich vor den Flammen retten
09.12.09
Feuer Bei einem Wohnhausbrand in den frühen Mittwochmorgenstunden im Sonnefelder Gemeindeteil Hassenberg (Landkreis Coburg) erlitten zwei Personen durch die starke Rauchentwicklung eine Rauchgasvergiftung. Es entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Euro.

Wie die Feuerwehr berichtet, wurde der 20-jährige Sohn der sechsköpfigen Familie gegen 1 Uhr von einem lauten Knall geweckt. Kurz danach bemerkte er eine starke Rauchentwicklung im ersten Stock des Einfamilienhauses. Er weckte sofort die schlafende Familie. Seine Eltern, die Großeltern und der 18-jährige Bruder konnten sich ins Freie retten. Als die alarmierten Feuerwehren am Brandort eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern im ersten Obergeschoss.
Die Wehren aus Hassenberg, Gestungshausen, Wörlsdorf, Steinach und Sonnefeld hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Der 20-Jährige kam ebenso wie sein 48-jähriger Vater mit einer leichten Rauchgasvergiftung in ein Klinikum. Die restlichen Familienangehörigen im Alter zwischen 18 und 70 Jahren blieben unverletzt, standen jedoch unter Schock. Sie fanden in der Nachbarschaft eine Bleibe für die Nacht und wurden vom Rettungsdienst betreut. Die beiden Rauhaardackel der Familie kamen durch die starke Rauchentwicklung ums Leben.
Der Kriminaldauerdienst der Coburger Kripo nahm noch in der Nacht die Ermittlungen am Brandort auf. Brandursache war ein technischer Defekt an einem Elektrokabel.
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