Erstes Gebot war die Sachlichkeit
08.12.09 Von: Waltraud Enkert
Diskussion Im Streit um das geplante ADAC-Sicherheitszentrum warben Bürgermeister Gerald Brehm (JL) und Jürgen Ranger von der Bürgerinitiative am Dienstagabend für ihre Positionen.
Die Argumente waren nicht neu, die Bürgermeister Gerald Brehm und sein Gegenspieler, Jürgen Ranger von der Bürgerinitiative gegen das geplante ADAC-Fahrsicherheitszentrum, bei der Podiumsdiskussion in der Aischtalhalle für sich sprechen ließen.
Arbeitsplätze, die Ansiedelung von weiteren Gewerbebetrieben und die Möglichkeit besonders für junge Leute, vor Ort Fahrsicherheit zu üben, standen auf der einen Seite. Motorsportveranstaltungen, Lärmbelastung und hoher Flächenverbrauch auf der anderen.
Moderator Dekan Kilian Kemmer bat nach der Einstiegsrunde die beiden Interessensvertreter, sich an vereinbarte Spielregeln zu halten, auch wenn die erste – zehn Minuten Redezeit – gleich „in die Hosen“ gegangen sei. Kemmer charakterisierte Brehm und Ranger als gestandene Demokraten und bat um Sachlichkeit – bei aller Diskussion seien persönliche Beleidigungen fehl am Platz. Gleiches ging in Richtung der Zuhörer, die im Anschluss zur Diskussion geladen waren. Rund 1000 werden es gewesen sein, die die Aischtalhalle gut füllten. Schließlich, so Kemmer, könnten wir froh sein, in einem Land zu leben, in dem derartige Mitbestimmung der Bürger möglich sei. Sogleich stieg der Geistliche in die vereinbarten Themenblöcke ein, die mit Fragen zu Lärmgutachten starteten.
Ein ausführlicher Bericht folgt am Mittwoch auf InFranken.de.
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