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Kulmbach

Ein Wirsberger auf dem Jakobsweg

29.07.10  Von: Werner Reißaus

Pilgerreise Der Mann mit der Bildrolle im Rucksack sorgte überall, wo er auftauchte, für Aufmerksamkeit, fast jeder wollte wissen, was Angelo Henninger mit sich herumträgt. Vier Wochen lang war der Wirsberger auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela unterwegs.

Mit einem Teil des Kunstwerks "Bibliarama" war der Angelo Henninger auf dem Jakobsweg unterwegs. Hier steht der Wirsberger vor einem mehrere Kilometer langen Zaun, wo Pilger Kreuze angebracht haben. Foto: Rei.
Mit einem Teil des Kunstwerks "Bibliarama" war der Angelo Henninger auf dem Jakobsweg unterwegs. Hier steht der Wirsberger vor einem mehrere Kilometer langen Zaun, wo Pilger Kreuze angebracht haben. Foto: Rei.

Mit einem Teil des Kunstwerks "Bibliarama" war der Angelo Henninger auf dem Jakobsweg unterwegs. Hier steht der Wirsberger vor einem mehrere Kilometer langen Zaun, wo Pilger Kreuze angebracht haben. Foto: Rei.

Seinen Freund Lutz, den er 2008 auf dem Weg von Erfurt nach Wittenberg kennen lernte, traf Henninger auf dem "Camino".

Rast bei Kilometer 100.

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Das Besondere: Angelo Henninger hatte einen Ausschnitt des Kunstwerks "Bibliarama" mitgenommen, das im Original am Pfarrhaus des Luftkurorts steht. Henninger: "Dieses Bild mit dem Fisch, der aus dem Himmel kommt, und den beiden Türmen hat mich sofort angesprochen." Den Fisch bringt der überzeugte Christ mit Ichtys (griechisch: Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter) in Verbindung, die beiden Türme mit Santiago de Compostela..

Die Rolle auf dem Rucksack wurde quasi zum Markenzeichen von Henninger, der am Anfang seiner Wanderung gar nicht so recht wusste, was daraus wird: "Ich wusste nur, ich muss ein Bild aus dem Kunstwerk mitnehmen, das mit dem Fisch."

Henninger, der nur wenige "Brocken" Englisch spricht, kam dennoch überall zurecht, "der mit der Angel und dem Fisch" war bald bekannt wie ein bunter Hund. "Oft bekam ich zu hören: Sag' mal, wie machst Du das, Du sprichst keine Fremdsprache, und fast jeder auf dem Camino kennt Dich?" Die Antwort des Wirsbergers ist einfach: "Man muss kommunizieren können mit Hand und Fuß. Es ist einfach genial, was man mit der Zeichensprache alles machen kann ."

Mehr über die Erlebnisse Angelo Henningers auf der Pilgerreise lesen Sie in der Bayerischen Rundschau.



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