"Doppelhochzeit" mit Merk und Mozart
08.02.10
Justiz Zwei Verabschiedungen und zwei Amtseinführungen am Oberlandesgericht (OLG) Bamberg - intern auch "Doppelhochzeit" genannt- nahm Bayerns Justizministerin Beate Merk am Montag vor. 350 Gäste wohnten der Feier im Dominikanerbau bei.

Die zwei ranghöchsten Positionen im OLG-Bezirk Bamberg sind im Lauf der vergangene zwölf Monate neu besetzt worden. Heute (8. Februar) wurden die Wechsel offiziell durch die bayerische Justizministerin vollzogen.
Sie führte vor rund 350 Gästen aus der ganzen Bundesrepublik Peter Werndl als neuen Präsidenten des kleinsten der drei bayerischen Oberlandesgerichte ein und verabschiedete zugleich seinen Vorgänger, Michael Meisenberg. Der 65-Jährige ging Ende Oktober in den Ruhestand.
Schon über ein Jahr Pensionist ist Dr. Heinz-Bernd Wabnitz, der ehemalige Bamberger Generalstaatsanwalt. Er und sein Nachfolger Clemens Lückemann (seit Juli im Amt) waren die beiden anderen Hauptpersonen der Veranstaltung, die man OLG-intern der Einfachheit halber auch gern „Doppelhochzeit“ nannte.
Ein Streichquintett der Bamberger Symphoniker umrahmte mit dem C-Dur-Quintett KB 515 von Mozart die Feier, zu der OLG-Vizepräsident Dr. Ernst Tschanett anfangs die Festversammlung begrüßt hatte. Zu den zahlreichen hochrangigen Repräsentanten aus Politik und Justiz und dem öffentlichen Leben gehörten Landtags-Präsidentin Barbara Stamm, der Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs und des OLG München, Dr. Karl Huber, sowie die beiden früheren bayerischen Justizminister Dr. Karl Hillermeier und Hermann Leeb.
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