Die Raserei muss ein Ende haben
05.02.10 Von: Anette Schreiber
Straßenbau Die Bischberger CSU will der Raserei im Gemeindeteil Trosdorf einen Riegel vorschieben oder besser gesagt mit einer Querungshilfe am Ortseingang begegnen. Der Gemeinderat hat den entsprechenden Antrag befürwortet.
Von Tütschengereuth kommend und den Hang hinunter nach Trosdorf hinein bringen die Verkehrsteilnehmer ein hohes Tempo mit in den Ort. Das ist auf Dauer für Radfahrer und Fußgänger zu gefährlich, meint die Bischberger CSU. Sie hatte sich deswegen mit einem Antrag an den Gemeinderat gewandt. Konkret schlagen die Christsozialen eine Querungshilfe am Ortseingang vor. Diese soll den Verkehr alleine schon als optisch wahrnehmbare Veränderung bremsen.
Weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Geschwindigkeit sind eine Temporeduzierung auf 70 km/h noch vor Ortsbeginn und eine Versetzung des Ortsschildes ein weiteres Stück aus dem Ort hinaus. Der Gemeinderat steht diesem Ansinnen positiv gegenüber.
Die Bischberger CSU begründet das Timing ihres Antrags auch damit, dass derzeit der Ausbau der Ortsdurchfahrt läuft. In diesem Zuge mache der Bau einer Querungshilfe Sinn. Zudem verleite der später verbesserte Straßenausbau sicherlich weiter dazu, das Tempo auf der Ortsdurchfahrt nicht zu reduzieren. Und genau das sei im Sinne der Erhöhung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer unabdingbar.
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