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Der TCB spielt in der Weltspitze mit

08.12.09  

Unterwasserrugby Der Tauchclub Bamberg mischt als deutscher Meister beim Champions Cup in Berlin die internationale Vereinselite auf und wird Vierter. Gleichzeitig macht sich der TCB Sorgen um seine Trainingssituation.

ie Aktiven des Tauchclubs Bamberg mischen in der Weltspitze der Unterwasserrugbyspieler mit, hinten v. l.: Veit Hofmann, Hannes Hofmann, Sebastian Lange, Geza Toth, Ardan Füßmann, Lieven Pool, Jan Hofmann, Bela Csanyi, Niklas Tadda, Felix Walcher, Moritz Walcher, Markus Behringer  vorne v. l.:  Andreas Weißenberger, Lukas Tadda. Foto: p
Die Aktiven des Tauchclubs Bamberg mischen in der Weltspitze der Unterwasserrugbyspieler mit, hinten v. l.: Veit Hofmann, Hannes Hofmann, Sebastian Lange, Geza Toth, Ardan Füßmann, Lieven Pool, Jan Hofmann, Bela Csanyi, Niklas Tadda, Felix Walcher, Moritz Walcher, Markus Behringer vorne v. l.: Andreas Weißenberger, Lukas Tadda. Foto: p

Beim Champions Cup in Berlin, den Weltmeisterschaften der Vereine im Unterwasserrugby, hat sich der deutsche Meister Tauchclub Bamberg (TCB) auf Platz 4 gespielt. Die Bamberger vertraten die deutschen Farben zum dritten Mal in Folge bei dem bedeutendsten Unterwasserrugby-Turnier der Welt.

Im ersten Gruppenspiel traf der TCB auf den schwedischen Meister aus Malmö. In einem spannenden Spiel fiel kein Tor erzielen und somit wurde der Sieger im Strafwurfwerfen ermittelt. Das Glück war den Schweden hold. Schon im ersten Durchgang konnte Malmö den Bamberger Angriff abwehren und gewann somit dieses Spiel. In den beiden weiteren Gruppenspielen gegen die Meister aus Österreich (Salzburg) und der Schweiz (Zürich) demonstrierte Bamberg seine Spielstärke und gewann ohne größere Probleme mit 6:0 und 13:1.

Als Gruppenzweiter traf der TCB in der Zwischenrunde auf den Vorjahressieger Molde aus Norwegen. Im Vorjahr hatten die Norweger Bamberg im Finale klar mit 6:0 besiegt. In einem schnellen und spannenden Spiel ging Bamberg in der ersten Halbzeit durch Andreas Weißenberger während einer Bamberger Unterzahlsituation in Führung. Kurz nach der Pause glich Molde aus. Durch gutes Zusammenspiel und Siegeswillen gelang es Bamberg abermals, diesmal durch Lukas Tadda, in Führung zu gehen.

Angesichts der Spannung und der starken Bamberger Leistung hatten sich mittlerweile Menschenmengen vor den Leinwänden, Monitoren und in der Halle selbst versammelt und feuerten die Mannschaften aus beiden Nationen an. Kurz vor dem Ende gelang dem norwegischen Meister erneut der Ausgleich. Der Beifall galt den Bambergern, die mit dem Vorjahressieger auf Augenhöhe waren. Aber auch diese Partie musste einen Sieger finden, und so ging es für Bamberg erneut in das Strafwurfwerfen. Erneut war das Glück nicht auf Bambergs Seite und Molde siegte mit 3:2 nach Strafwurfwerfen.

Nun fanden sich die Franken in der Runde um die Plätze 4 bis 6. Am dritten Tag des Turniers schlug Bamberg den tschechischen Meister aus Budweis mit 5:0. Im letzten Spiel musste der deutsche Meister von der Regnitz noch eine Rechnung aus dem Vorjahr begleichen, denn in einem Gruppenspiel hatte der finnische Meister Ahvenstion Bamberg mit 1:0 besiegt. Die Bamberger liefen nochmals zu einer Bestleistung auf und ließ den Finnen kaum eine Chance die Mittellinie zu überqueren. Einzig durch einen Strafwurf bekam Ahvenstion Kontakt mit dem Bamberger Tor und erzielte in dieser Situation auch das einzige Gegentor. Am Ende stand es 4:1 und Bamberg belegte Platz 4 beim Champions Cup 2009.

Die Bamberger Mannschaft, geführt vom Spielertrainer Lukas Tadda, zog ein sehr positives Fazit. Zwar konnte der Vizetitel vom Vorjahr nicht verteidigt werden, doch gab es in diesem Jahr keine einzige Niederlage nach regulärer Spielzeit.

So ist es aus Sicht der TCB-Spieler hoffentlich nur eine Frage der Zeit, bis Bamberg auch auf dem Treppchen dieses Turniers ganz oben steht. Voraussetzung dafür sei, dass die Mannschaft gute Trainingsbedingungen in Franken vorfindet. Die größte Sorge des Tauchclubs ist zurzeit, dass nach der Schließung des Hallenbades in Forchheim keine neuen Trainingszeiten mehr im Neubau der Stadt Forchheim zur Verfügung stehen. Das würde die zentralen Trainingsstunden der Bamberger Unterwasserrugby-Mannschaft betreffen, für die noch kein Ersatz in der Region in Sicht ist. Ohne neue Trainingszeiten werde auch keine Nachwuchsarbeit in dieser Sportart mehr möglich sein, teilt der TCB mit, dies sei vor allem für die neu gewonnen Jugendlichen aus Forchheim ärgerlich.
Endstand: 1. SDK Malmö-Triton (Schweden), 2. Molde Underwaterclub (Norwegen), 3. PI Copenhagen (Dänemark), 4. TC Bamberg (Deutschland), 5. Ahveniston (Finnland), 6. PF Ceske Budejovice (Tschechien), 7. Saluk Salzburg (Österreich), 8. Firenze RS 01 (Italien), 9. Tiszavirag Se (Ungarn), 10. USZ Zürich (Schweiz), 11. Pirañas Penafiel (Spanien)

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