Der Sicherheitsmann und sein Mörder
30.07.10
Lesung Volker Backert, Abteilungsleiter für öffentliche Sicherheit bei der Stadt, stellte jetzt in der Polizeiinspektion Coburg effektvoll inszeniert seinen ersten Krimi vor, einen "Coburg-Krimi". In "Das Haus vom Nikolaus" muss Kriminalkommissar Charly Herrmann ein Psychopathen suchen, der Frauen bei fränkischen Festen metzelt.
Coburg — Das ist ja ein Kerl. Sonst ordnungsgemäßer Beamter und Familienvater, überrascht er Coburg vollkommen unvorbereitet mit einem aufkrachenden Krimi, einem grausamen Serienmörder im Fränkischen, einem grobschlächtigen, aber selbstverständlich großherzigen und tiefgründigem Coburger Kommissar Charly Herrmann und gleich noch der Aussicht auf weitere Fälle. Sein Romandebüt "Das Haus vom Nikolaus" hat Volker Backert, Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit bei der Stadt Coburg und von da aus der Polizeiarbeit nicht fern stehend, im Interview mit dem Coburger Tageblatt erst kürzlich vorgestellt.
Jetzt trat er ganz locker vor eine beachtliche Zuhörerschar und legte auch noch eine tolle erste öffentliche Lesung hin, in seinem gepflegten oberfränkischen Tonfall szenisch vortragend, wenn nötig polizeilich brüllend, dass den Leuten der Atem stockte, alles einordnend, so wie er das möchte, dass es gesehen wird, nämlich endlich mal ein "harter, männlicher" Regionalkrimi und vor allem endlich mal mit einem respektablen fränkischen Typen als Ermittler. "Es hat mich genervt, dass Kommissare immer coole bayerische Typen, aus München oder sonstigen Großstädten sein müssen. Und das unsägliche Klischee vom gemütlichen, konfliktscheuen, charakterschwachen Franken, das uns der Bayerische Rundfunk ständig vorhält, reicht mir".Lesen Sie den vollständigen Bericht im Coburger TageblattWeitere Artikel zum Thema suchen
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