Brose Baskets beschenkten ihre Fans
22.12.09 Von: Klaus Groh
Basketball-Bundesliga Die Bamberger feierten zwei Tage vor Weihnachten einen klaren 92:66-Heimsieg über die Paderborn Baskets. Schon zur Pause lagen die wiederum überzeugenden Gastgeber mit 23 Punkten vorne.

Die Bamberger Basketball-Fans erlebten am Dienstagabend in der Jako-Arena eine vorzeitige Bescherung: Mit dem souveränen 92:66 (51:28)-Erfolg über die abstiegsgefährdeten Paderborn Baskets feierten die Brose Baskets den vierten Sieg in Folge in der Bundesliga. Im letzten Heimspiel des Jahres glänzte das Team von Trainer Chris Fleming erneut mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Nach der kurzen Weihnachtspause steht am 30. Dezember in Trier das vorletzte Vorrundenspiel auf dem Programm.
In den ersten Minuten waren die Brose Baskets nicht in der Lage, die pfeilschnellen Aufbauspieler der Paderborner zu stoppen. Doch nach einer frühen Auszeit von Trainer Chris Fleming fanden seine Jungs schnell in die Erfolgsspur. Binnen vier Minuten verwandelten die Gastgeber einen 3:9-Rückstand dank einer 16:0-Serie in einen zweistelligen Vorsprung (19:9). Vor allem Karsten Tadda setzte mit viel Energie Akzente, aber auch Casey Jacobsen glänzte mit viel Übersicht und sicheren Würfen.
Gleich zu Beginn des zweiten Viertels (25:18) stellten die Bamberger dann mit einem 17:2-Lauf die Weichen frühzeitig auf Sieg (42:20). Bemerkenswert war, dass zu diesem Zeitpunkt fast die komplette zweite Fünf auf dem Feld stand. Sehr zur Freude der begeisterten Fans bekam dann auch kurz vor der Halbzeit Eric Taylor früh Spielzeit und bedankte sich mit einem spektakulären Block für das Vertrauen. Vor allem Tibor Pleiß profitierte von den sehenswerten Anspielen (14 Assists in der ersten Halbzeit) seiner Mitstreiter, so dass bis zur Pause der Vorsprung gegen überforderte Paderborner komfortable 23 Punkte betrug. Die Trefferquoten von 67:28 Prozent sprechen Bände.
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war Fleming nach einem 10:2-Lauf (53:38) der Ostwestfalen zu einer schnellen Auszeit gezwungen. Plötzlich klappten die Hilfen in der Verteidigung, und im Angriff zeigte Peja Suput seine Klasse (58:38). Robse Garrett war es zu verdanken, dass die Hausherren trotz einiger Probleme mit einer 17-Punkte-Führung ins Schlussviertel gingen. Nach langer Pause auf der Bank machte Elton Brown dann seine Dominanz am Brett deutlich. Mit acht Punkten machte er zum 78:53 (35.) dann endgültig alles klar. Selbst die Tatsache, dass die Hausherren im Übereifer den Ball in den eigenen Korb tippten, war keine Tragödie, denn das homogene Team verteilte zwei Tage vor Weihnachten sonst keinerlei Geschenke.
Die Statistik
Brose Baskets Bamberg — Paderborn Baskets 92:66
(25:18, 26:10, 16:22, 15:16)
Bamberg: Suput (16 Punkte/1 Dreier), Jacobsen (14/3), Brown (14), Pleiß (13), Garrett (10/2), Roberts (7/1), Gavel (7/1), Tadda (5/1), Wyrick (3/1), Taylor (2), Goldsberry (1), Land
Paderborn: Moore (19/2), Haynes (14/3), Barrett (10/2), Simon (9/1), Dials (8), Langford (6), Lieneke, Borha, Terwilliger
SR : Lottermoser (Bernau), Rucht (Wietze), Kindervater (Gmund)
Zuschauer: 6762
Gesamtwurfquote: Bamberg 57 Prozent (51 Versuche/29 Treffer), Paderborn 34 (65/22)
Dreierquote: Bamberg 40 Prozent (25/10), Paderborn 30 (27/8)
Freiwurfquote: Bamberg 80 Prozent (30/24), Paderborn 78 (18/14)
Rebounds: Bbg. 36 (31 defensiv/5 offensiv), Paderborn 31 (18/13)
Ballgewinne/-verluste: Bamberg 6/15, Paderborn 9/15
Assists: Bamberg 23 / Paderborn 8
Fouls: Bamberg 20 / Paderborn 21
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