Betrug bringt sieben Monate ein
10.03.10
Gerichtsverhandlung Ein Mann geriet mit seinem Geschäftsgebaren auf schiefe Wege. Das illegale Jonglieren mit seiner in Not geratenen Firma bringt ihn nun ins Gefängnis. Das Urteil am Amtsgericht Forchheim: Sieben Monate ohne Bewährung.
Im Geschäftsleben kann das, was einem 35-Jährigen aus dem Landkreis widerfuhr, fast jedem passieren. Der Mann, der sich vor Amtsrichterin Silke Stark wegen Betrugs verantworten musste, war in die Bredouille geraten, als eine Zahlung von 12 000 Euro von einem Kunden aus dem Stuttgarter Raum ausblieb. Die Art und Weise, wie er daraufhin versuchte, seine Firma zu retten, brachte ihn allerdings direkt in die Illegalität.
Beim Urteil blieb die Amtsrichterin mit sieben Monaten in zwei Betrugsfällen nur knapp unter dem Antrag des Staatsanwalts. "Seit zehn Jahren wurschteln Sie immer weiter", hielt sie dem Angeklagten vor, "und schlittern von einer Pleite in die nächste." Da er unter Bewährung stand, sei für den "Bewährungsversager" eine erneute Aussetzung der Strafe zur Bewährung nicht mehr möglich.
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