A73: Retter wird in den Tod gerissen
15.04.10
Unglück Er wollte helfen und bezahlte es mit seinem Leben: Tödliche Verletzungen hat ein 33-jähriger Amerikaner aus Bamberg bei einem Unfall auf der A73 bei Eggolsheim erlitten.
Zunächst hatte sich am Mittwochabend kurz nach 21.30 Uhr auf Höhe der Parkplatzes "Regnitztal" in Richtung Nürnberg ein Auffahrunfall zwischen einem Opel und einem Ford ereignet. Dadurch war die linke Fahrspur der Autobahn blockiert. Der nachfolgende US-Amerikaner aus Bamberg konnte mit seinem BMW, ebenso wie der Fahrer eines Seat, noch rechtzeitig der ungesicherten Unfallstelle ausweichen und kam auf dem Seitenstreifen zum Stehen.
Anschließend lief der 33-Jährige auf der Fahrbahn zu den Unfallfahrzeugen zurück, um hier Erste-Hilfe zu leisten. Eine nachkommende 62-Jährige übersah den dunkel gekleideten Mann und erfasste ihn mit ihrem Wagen. Nach Polizeiangaben war der 33-Jährige, der auf einer US-Militärbasis in Bamberg stationiert war, auf der Stelle tot. Durch den Zusammenstoß wurde neben dem Opel auch der Seat auf dem Seitenstreifen beschädigt.Aus den insgesamt vier beschädigten Fahrzeugen wurden vier Personen vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.
Nach dem Unfall entwickelte sich zwischen den Ausfahrten Buttenheim und Forchheim Nord ein vier Kilometer langer Stau.Zur Klärung des Unfallherganges war neben der Militärpolizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger vor Ort. Das Technische Hilfswerk sicherte mit mehreren Fahrzeugen die rund vier Kilometer Stau ab und leuchtete die Unfallstelle aus.
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Warnwestenpflicht sofort einführen !!!
Fast ganz Europa hat die, aber in D ist ja so was nicht nötig. Könnte vielleicht soviel Leben retten. Aber neue Verkehrszeichen und sonstiges unnötigen Käse gibts zu hauf....
Vorab:
es ist tragisch, dass unter solchen Umständen ein Mensch zu Tode gekommen ist - meine Anteilnahme gilt allen Angehörigen des Helfers.
Darüber hinaus:
Ich finde es entsetzlich, dass sich (wiederholt bei infranken.de) bei solch tragischen Ereignissen über Unwichtigkeiten wie Orts- und Zeitangaben oder die Quantität der Fotos ausgelassen wird.
EIne solche Diskussion ist bei einer solchen Tragödie überflüssig.
Mag sein, dass es für Ihr Empfinden unwichtig erscheint, wann sich der tragische Unfall ereignete - für mich ist es die vorenthaltene Information schon. Nichtsdestotrotz sollte an diesem Beispiel - schon durch die Aktualität - auf oftmals vernachlässigtes Augenmerk der hier veröffentlichten Berichte hingewiesen werden - mehr nicht. Ob man solche Anlässe hernimmt um über die Art der Veröffentlichung bzw. über Hinweise zu geschäftlichen Hintergründen mutmaßt, sehe ich auch geteilt - jedenfalls sollten diese Gedanken trotzdem erlaubt sein. Es fällt auf, dass man sich hier oft für seine Meinung zu rechtfertigen hat und niemand bereit ist, einmal Jemand anders denkenden zu akzeptieren. Schade eigentlich, aber das liegt wohl im Naturell des Menschen.
Sehen Sie: Eine extra bekundete Anteilnahme an einem solchen Unglück halte ich wiederum für überflüssig, obwohl ich ähnlich empfinde - allerdings setze ich solche Gefühle eben als normal voraus. Aber deswegen würde ich Ihren Beitrag niemals hinterfragen oder als für mich störend finden, denn es ist schlicht Ihre Art der Kommunikation und des Mitteilungsbedürfnisses.
@ #2 Seppelheiner :
Der Typ HEISST nicht nur „Seppelheiner“ … - … der IST auch einer !
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Zudem ist nicht ersichtlich, wann (Wochentag) sich das Unglück ereignet hat - es sei denn, ich hätte es überlesen. Vermutlich war es gestern Abend, allerdings wäre es beim FT nicht unüblich, wenn es einen Tag älter ist.
Diesbezüglich möchte ich einen Hinweis an die Redaktion weitergeben: Schon häufiger fiel auf, dass Orts- oder Zeitangaben nicht ersichtlich sind. Manchmal muss man einen Artikel fast bis zum Ende lesen, um eine Ortsangabe zu finden - manchmal aber auch vergeblich. Dieses kleine 1mal1 der "W"-Fragen sollten wir in der Grundschule bereits beim erstellen von Aufsätzen beherzigen - weshalb ich davon ausgehe, es sei auch hier angebracht.
Vielen Dank
Möglicherweise liefern sie sich eine Zeitschlacht mit "http://www.polizei.bayern.de/oberfranken/news/presse/aktuell/" da es dort wesentlich früher veröffentlicht wurde ;)
Schade, daß gerade Ersthelfern so etwas immer wieder passiert. Leider habe ich dazu auch keinen Lösungsansatz - außer eventuell Warnwestenpflicht beim Verlassen des Fahrzeugs, wie im Ausland auch. Es tut mir sehr leid für die Familie des jungen Mannes.
Die Fotos möchte in diesem Fall bemängeln: Qualitativ sind sie - wie immer bei Herrn Rinklef - gut. Die Aussagekraft darf aber massiv bezweifelt werden. Immer und immer wieder dasselbe Fahrueg, in Funkgeräte sprechende oder Gerätschaften aufbauende Feuerwehrmänner.... Die Hälfte dieser Fotos hätte es wahrscheinlich auch getan.
Die Hälfte dieser Fotos hätte es wahrscheinlich auch getan.
Schtimpt. Aber dann wäre auch nur die Hälfte an "Klicks" erzeugt worden. Gaaanz schlecht für die Preisgestaltung der Online-Werbung.
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