Lufthansa setzt auf Wachstumsmarkt China
02.09.2010
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Luftverkehr Der neue Riesen-Airbus A380 fliegt jetzt einmal die Woche auch von Frankfurt nach Peking. Nirgendwo in der Welt wächst der Luftverkehr schneller als in China und der Asien-Pazifik-Region. Lufthansa will auf den asiatischen Wachstumsmärkten vorne weg fliegen.

Ein Airbus A380 der Lufthansa startet am Airbus-Standort in Hamburg (Archivfoto vom 19.05.2010). Foto: Maurizio Gambarini/dpa
Flotte trägt den Namen "Beijing"
In einer Zeremonie am Flughafen gab Lufthansa der dritten A380 in seiner Flotte den Namen "Beijing". Es war das erste Mal, dass eine Lufthansa-Maschine nach einer ausländischen Stadt benannt wurde. Doch fliegt der Riesen-Jumbo zunächst nur einmal die Woche mittwochs nach Peking. Chinas Luftfahrtbehörden hätten um eine Eingewöhnungszeit bis Ende Oktober gebeten, hieß es. Allerdings fliegt die Fluggesellschaft Emirates aus den Vereinigten Arabischen Emiraten schon seit Anfang August täglich mit der A380 von Dubai nach Peking. Über die Wachstumschancen im China-Geschäft wollte sich Mayrhuber nicht konkreter äußern, da Vorhersagen in der Vergangenheit die tatsächliche Entwicklung immer unterschätzt hätten. "Es ist unvorstellbar, wo wir ohne die Dynamik in diesem Markt heute wären." Das Geschäft mit den Wachstumsmärkten habe Lufthansa natürlich auch durch die Weltwirtschaftskrise geholfen - ähnlich die Ausrichtung des Konzerns mit seinen verschiedenen Geschäftsfeldern, darunter die Wartung, die von der Krise nicht betroffenen gewesen sei. Die größte deutsche Airline und ihre Kooperationsunternehmen mit Air China und anderen Partnern beschäftigen in China rund 10 000 Mitarbeiter. In Peking betreibt Lufthansa mit Air China seit 25 Jahren die Luftwerft Ameco zur Wartung und Überholung von Flugzeugen. Es war das erste Joint Venture in der chinesischen Luftfahrt. In seinem großen Hangar können auch A380 gewartet werden. Die Auslastung auf den China-Verbindungen der Lufthansa liegt nach Mayrhubers Worten bei mehr als 80 Prozent. Das sei die Grenze, die jede Fluggesellschaft überschreiten müsse, um profitabel zu sein. Der neue Superjet A380, der 526 Passagiere fasst, sei von den Betriebskosten und dem Kerosinverbrauch her pro Sitz besonders günstig. "Wir hätten nicht darin investiert, wenn er nicht ein Gewinnbringer wäre", sagte der Lufthansa-Chef. dpa
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