Volleys feiern verdienten Sieg

09.11.2009   Ort: Importartikel  Von: Peter Seidel  inFranken.de

Volleyball-Bundesliga Mit dem 3:1-Erfolg gegen Wuppertal beenden die Bamberger ihre Negativserie. Trainer Lebedew freut sich über die "perfekte Reaktion" seines Teams.


Fletcher Anderson, Brock Davidiuk, Kris Brand, Adam Simac, Sebastian Richter und Juan Figueroa (v. l.) feiern den zweiten Heimsieg. Foto: sportpress
Nach zuletzt drei Niederlagen sind die Eschenbacher Volleys Bamberg in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Franken gewannen am Montagabend vor knapp 500 Zuschauern in der Jako-Arena das Duell mit den bis dahin punktgleichen Wuppertal Titans verdient mit 3:1 (25:22, 25:18, 23:25, 25:20) und feierten damit den zweiten Saisonsieg. Mit 4:8 Punkten rückten die Bamberger in der Volleyball-Bundesliga auf den siebten Platz vor.
„Nach den jüngsten Niederlagen waren wir etwas unter Druck, aber die Mannschaft hat die perfekte Reaktion gezeigt. Sie hat schon die ganze Woche über hervorragend trainiert und sich heute dafür belohnt“, meinte Volleys-Trainer Mark Lebedew.
Wuppertaler fabrizierten im Angriff zu viele Fehler
Zweieinhalb Sätze lang hatten die Bamberger ihren Gegner sicher im Griff und schienen einem ungefährdeten Sieg entgegenzueilen. In nur 23 Minuten hatten die Gastgeber den ersten Durchgang mit 25:22 für sich entschieden, der zweite (25:18) dauerte nur eine Minute länger. Die Bamberger punkteten immer wieder über Diagonalspieler Kris Brand, Außenangreifer Sebastian Richter und Mittelblocker Fletcher Anderson.
Auch über ihre Blockabwehr kamen sie immer wieder zu Punkten, während die Wuppertaler ihrerseits im Angriff zu viele Fehler fabrizierten.
Beim Stand von 16:10 im dritten Satz waren sich die Volleys aber ihrer Sache wohl zu sicher, was die Gäste eiskalt ausnutzen. Mit sieben Punkten in Folge übernahmen sie die Führung und entschieden wenig später diesen Spielabschnitt mit 25:23 für sich. „In den ersten beiden Sätzen hatten wir keinen Widerstand. Als wir dann unter Druck gerieten, wurden wir etwas unsicher. Das liegt daran, dass wir als neu zusammengestelltes Team solche Erfahrungen erst noch sammeln müssen, um damit richtig umzugehen“, erklärte Lebedew die kurze Schwächephase.
Der zweite Matchball saß
Im vierten Satz agierten die Volleys dann wieder konzentrierter. Zwar konnten sie ihre Vier-Punkte-Führung (8:4) zunächst nicht verteidigen, doch zogen sie später wieder auf 20:15 davon und entschieden den Satz dann klar mit 25:20 für sich. Den zweiten Matchball verwertete Richter unter dem Jubel der Fans mit einem Schmetterball. „Es macht immer wieder unheimlich Spaß, in dieser Halle zu spielen. Die Zuschauer sind echt klasse“, bedankte sich Libero Tom Weber bei den Anhängern.



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