Sieg zum Jahresende
30.12.2011
Ort: Bamberg Von: Klaus Groh ![]()
Basketball-Bundesliga Die Brose Baskets gewinnen im letzten Spiel 2011 gegen die Ludwigsburger mit 95:84. Am Montag steht das Derby in Bayreuth an.

Der Bamberger Kapitän Casey Jacobsen setzt sich gegen die beiden Ludwigsburger Jeff Greer (l.) und Johannes Lischka (r.) durch. Foto: sportpress
Nach der Schlusssirene bedankte sich die Mannschaft dann bei den Fans für die tolle Unterstützung. Manager Wolfgang Heyder erinnerte zum Jahresabschluss noch einmal an den Dreier von John Goldsberry, der mit seinem Dreier kurz vor Schluss gegen Berlin den vierten Titel gesichert hatte.
Nach einem holprigen Start, in dem die Führung sechsmal wechselte, legten die Hausherren einen Zahn zu. Vor allem Peja Suput, der neun der ersten zwölf Bamberger Punkte erzielte, glänzte. Der unermüdliche Anton Gavel sorgte dann mit zwei Dreiern dafür, dass die Brose Baskets bis auf 25:17 davon zogen.
Zu Beginn des zweiten Viertels feierten die Freaks zunächst die Alba-Heimniederlage gegen Bonn, dann drehte Pleiß auf und schloss den 16:4-Lauf zum 31:17 ab. Der deutsche Meister beherrschte jetzt gegen überforderte Schwaben, denen mit Jerry Green der Ideengeber an allen Ecken und Enden fehlte, klar das Geschehen. Lediglich Alex Harris, der im zweiten Viertel vier Dreier versenkte, hatten es die Ludwigsburger zu verdanken, dass das Debakel nicht noch größer wurde. Bei den spielfreudigen Bambergern hatten bis zur Pause (52:33) schon sieben Akteure bereits mindestens sechs Punkte auf dem Konto.
Drei Dreier von Tucker
Aufkeimende Nachlässigkeiten stellte Coach Fleming zu Beginn des dritten Viertels mit einer frühen Auszeit ab. Die Gäste ließen zwar jetzt den Ball besser laufen, doch nach dem 47:59 (26.) sorgte vor allem Julius Jenkins schnell wieder für klare Verhältnisse. Als P.J. Tucker seinen dritten Dreier versenkt hatte, führte Bamberg wieder 68:50.
Vor allem durch Punkte von Kurt Looby kamen die Schwaben noch einmal auf 68:76 heran. In der darauf folgenden Auszeit bekam vor allem Brian Roberts den Unmut des Trainers zu spüren. In der Schlussphase ließen sich die Gastgeber aber auch von einigen unverständlichen Pfiffen der Schiedsrichter nicht beirren und steuerten mit den Fans im Rücken einem letztlich ungefährdeten Heimerfolg entgegen.
Die Statistik
Brose Baskets Bamberg — EnBW Ludwigsburg 95:84
(28:17, 24:16, 20:26, 23:25)
Bamberg Roberts (18 Punkte/2 Dreier), Suput (15/1), Tucker (14/3), Jenkins (13), Pleiß (13), Gavel (12/3), Jacobsen (9/1), Neumann (1), Slaughter, Tadda
Ludwigsburg Harris (21/5), Looby (21), Dorris (15/2), Bowler (6), McCray (8/2), Greer (5/1), Lischka (4), Zavackas (4)
SR Schmidt (Hamburg), Groll (Heidelberg), Krüper (Essen)
Zuschauer 6800 (ausverkauft)
Gesamtwurfquote Bamberg 49 Prozent (25 Treffer/51 Versuche), Ludwigsburg 47 (30/64)
Dreierquote Bamberg 47 Prozent (9/19), Ludwigsburg 44 (10/23)
Freiwurfquote Bamberg 86 Prozent (36 42/), Ludwigsburg 93 (14/15)
Rebounds Bamberg 32 (20 defensiv/ 12 offensiv), Ludwigsburg 30 (18/12)
Ballgewinne/-verluste Bamberg 4/12, Ludwigsburg 3/15
Assists Bamberg 11 / Ludwigsburg 18
Fouls Bamberg 15 / Ludwigsburg 32
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