Kohlschreiber sagt seinen Einsatz in Bamberg ab

08.02.2012   Ort: Bamberg     Fränkischer Tag

Davis Cup Der Tennis-Profi aus Augsburg ist an einem Magen-Darm-Virus erkrankt und steht dem deutschen Team am Wochenende gegen Argentinien nicht zur Verfügung. Durch seinen Ausfall sind die Chancen für Rückkehrer Tommy Haas auf einen Einsatz im Einzel gestiegen.


Philipp Kohlschreiber war zuletzt in Montpellier im Einsatz. Dort erreichte er das Halbfinale. Foto: G. Horcajuelo/dpa
Das deutsche Daviscup-Team muss in seinem Erstrunden-Spiel gegen Argentinien am Wochenende in Bamberg auf Philipp Kohlschreiber verzichten. Der Augsburger sagte seine Teilnahme wegen eines Magen-Darm-Virus am Mittwoch ab.
Am vergangenen Samstag hatte der Weltranglisten-31. beim ATP-Turnier in Montpellier noch das Halbfinale erreicht, doch schon am Tag darauf verschlechterte sich sein Gesundheitszustand. "Er fühlt sich hundeelend. Das macht dieses Wochenende etwas schwieriger. Gute Besserung Kohli", twitterte Tommy Haas am Mittwoch, nachdem Teamchef Patrik Kühnen seine Spieler über die Absage der aktuellen deutschen Nummer zwei informiert hatte.
Möglicher Nachrücker für Kohlschreiber ist Cedrik-Marcel Stebe. Der 21-Jährige aus Vaihingen an der Enz trainierte bereits am Dienstag mit dem Team. Über die Rolle des Ersatzmannes dürfte der Weltranglisten-72. aber nicht hinauskommen.
Am Donnerstag muss Kühnen seine beiden Einzelspieler benennen. Nach der Absage von Kohlschreiber sind die Chancen von Haas auf einen Einsatz schon am ersten Spieltag (Freitag) gestiegen. Der Wahl-Amerikaner fühlt sich dieser Tage in Bamberg pudelwohl. "Alles ist gut, sonst wäre ich nicht hier", sagte der 33-Jährige. Dabei wäre es nur allzu verständlich gewesen, wenn Haas schon längst den Schläger weggepackt hätte. Mal war's die Hüfte, mal die Schulter, mal der Rücken - kaum ein anderer Spieler hat eine so dicke Krankenakte wie der gebürtige Hamburger.
War Haas im Davis-Cup-Team bis zu seinem bisher letzten Einsatz beim verlorenen Halbfinale 2007 gegen Russland stets der primus inter pares, so ist ihm in Bamberg keineswegs die sportliche Hauptrolle sicher. Allerdings würde es keinen überraschen, wenn Kühnen den Rückkehrer neben Florian Mayer als zweiten Einzelspieler aufbieten würde.
Dabei war für Haas das Thema Davis Cup nach seinen vielen gesundheitlichen Rückschlägen schon abgehakt. "Ich dachte nicht, dass ich in diesem Wettbewerb noch einmal spielen würde. Aber die Tür war nie ganz zu. Jetzt bin ich froh, wieder dabei zu sein", sagte Haas. ps/dpa


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Kommentare

 
1  Kommentare  
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Redaktion - 09.02.2012 11:02    (0)   
 

@Companion
Vielen Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert.

Die Redaktion

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