Freak City will noch einmal feiern

29.12.2011   Ort: Bamberg  Von: Klaus Groh  Fränkischer Tag

Basketball-Bundesliga Im letzten Heimspiel des so erfolgreichen Jahres treffen die Brose Baskets am Freitag (20 Uhr) auf Ludwigsburg.


Auch im letzten Spiel des Jahres werden die Fans wieder wie eine Wand hinter ihren Jungs stehen. Foto: sportpress
Seit dem 6. Juni 2010 haben die Brose Baskets in der heimischen Frankenhölle gegen die nationale Konkurrenz nicht mehr verloren - und das soll auch im letzten Spiel des Jahres 2011 so bleiben. Im Heimspiel heute (20 Uhr) gegen Ludwigsburg will sich die Mannschaft von Trainer Chris Fleming noch einmal für die fantastische Unterstützung bedanken und mit einem Sieg gegen den Tabellen-16. ein erneut großartiges Jahr als Spitzenreiter beenden.
Dass die Mannschaften aus dem Tabellenkeller nicht so im Vorbeigehen zu besiegen sind, erkannte der zweifache Double-Gewinner am Dienstag in Trier beinahe zu spät. Im letzten Viertel verspielten die Bamberger einen Zehn-Punkte-Vorsprung und verließen erst dank einer Energieleistung von Anton Gavel in der Verlängerung mit einem 75:70-Erfolg das Parkett.

Steven Key soll Wende einleiten


Auch heute wartet auf die Gastgeber eine Mannschaft, die vom Personal her eigentlich viel weiter oben in der Tabelle stehen müsste, aber in eigener Halle knappe Spiele gegen Ulm (76:77) und Bonn (83:84) verlor. Nach dieser Niederlage gegen die Telekom Baskets zogen die Verantwortlichen der Schwaben dann auch die Reißleine und feuerten Trainer Markus Jochum. Für ihn übernahm sein Assistent Steven Key. Diese Personalie bereitet Bambergs Erfolgstrainer Chris Fleming auch etwas Kopfzerbrechen: "Nach dem Trainerwechsel wissen wir nicht so genau, was auf uns zukommt. Es wird auf jeden Fall wichtig sein, dass wir uns auf unser Spiel konzentrieren. Dass die Ludwigsburger über Qualität verfügen, haben sie bewiesen. Fast mit der gleichen Mannschaft verpassten sie in der letzten Saison nur knapp die Play-offs", warnt Fleming vor den Schwaben.
Mit Donatas Zavackas (13,2 Punkte), John Bowler (11,2), Alex Harris (11,1), Johannes Lischka (10,5) und Jerry Green (10,4) punkten fünf Spieler zweistellig. Mark Dorris (9,4) ist nicht weit davon entfernt.
Betrachtet man die Heimbilanz der Brose Baskets in dieser Bundesliga-Saison, braucht einem aber nicht bange zu sein. Mit einer Differenz von im Schnitt 28,2 Punkten wurden die bisherigen sechs Gegner abgefertigt. Stolze 90,8 Punkte wurden erzielt, wobei nur die Partie gegen Ulm (64:59) aus dem Rahmen fällt.


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