Eltmanner zeigen eine ordentliche Leistung

29.03.2009   Ort: Importartikel     inFranken.de

Volleyball Eine ordentliche Leistung bot die SG Eschenbacher Eltmann in ihrem letzten Saisonspiel der Volleyball-Bundesliga. Dennoch musste sie sich dem Tabellensechsten evivo Düren mit 1:3 geschlagen geben.


Kapitän Andras Geiger lief im letzten Saisonspiel der SGE überraschend doch auf und war mit 18 Zählern erfolgreichster Punktesammler seines Teams.
Dafür, dass es im letzten Spiel der Punkterunde für beide Teams um nichts mehr ging, zeigten evivo Düren und die SG Eschenbacher Eltmann den 1100 Zuschauern in der Arena Kreis Düren fast zwei Stunden lang ein abwechslungsreiches und hart umkämpftes Match. „Das war ein sehr guter Abschluss“, war Eltmanns Trainer Mark Lebedew trotz der erneuten 1:3 (39:37, 16:25, 24:26, 20:25)-Niederlage zufrieden.
Dass sich beide Mannschaften nichts schenkten, wurde schon im ersten Satz deutlich. Meist lag Düren einen oder zwei Punkte voraus, doch die Unterfranken blieben dran – auch nach einem 20:23. Doch eine kleine Aufschlagserie von Lukas Bauer brachte Eltmann wieder ins Spiel zurück. „Da hatten wir bei zwei Netzrollern endlich einmal etwas Glück“, meinte Lebedew. Ab dem 24:24 spielten beide Teams auf hohem Niveau, ehe „wir den ungefähr zehnten Satzball verwandelt konnten“, so der Trainer. Mit sage und schreibe 39:37 gewannen die Wallburgstädter den ersten Durchgang.

Die Kraft ließ deutlich nach

„Das hat uns aber sehr viel Kraft gekostet, sowohl physisch als auch mental“, gab der SGE-Coach zu. „Im zweiten Satz hatten wir dann keine Chance.“ Das 16:25 war der klarste Durchgang in diesem Spiel. Die anschließende Zehn-Minuten-Pause brachte Eltmann diesmal eher ins Spiel zurück. „Mit einem 1:1 sind wir noch nie in diese Pause gegangen, ich habe der Mannschaft in der Kabine gesagt, dass wir es ganz locker angehen lassen können“, erklärte der SG-Trainer. Das taten die Gäste denn auch und hielten den Satz erneut bis zum 24:24 offen. Zudem brachte Lebedew Michi Mayer für Oliver Staab als Diagonalangreifer (Falko Steinke hatte sich im Training verletzt und war erst gar nicht mitgefahren), zudem René Bahlburg für Florian Tafelmayer. Doch ein Schlag von Dürens Diagonalangreifer Heriberto Quero und ein Block ins Netz sorgten dann dafür, dass Düren denkbar knapp mit 26:24 die Nase vorn hatte.

Die Saison in Kurzform

„Der letzte Satz war dann die ganze Saison in Kurzform“, stellte der SGE-Coach fest. Denn Eltmann führte mit 19:17, „da waren wir drauf und dran den Tie-Break zu erzwingen.“ Und was passierte? „Zum wiederholten Male gab es einen Bruch. Wir haben einen dummen Fehler gemacht und dann gleich drei, vier weitere Punkte abgegeben.“ Und damit auch mit 20:25 das Spiel. „Es tut mir leid für die Jungs, sie haben wirklich großartig gekämpft, Moral und Charakter bewiesen und konnten wieder keinen Sieg einfahren“, so Lebedew. Bester Punktesammler zum Abschluss war Kapitän Andras Geiger (18 Punkte), der überraschend doch auflief, vor Lukas Bauer (14) und Oliver Staab (10).


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