Pokalsieger ist zu stark für die SG Eltmann
22.03.2009
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Volleyball Die SG Eschenbacher Eltmann musste sich in ihrem letzten Heimspiel der Saison dem Tabellenführer der Volleyball-Bundesliga, Generali Haching, mit 0:3 geschlagen geben. Der Gast legte in den entscheidenden Phasen immer noch einen Zahn zu.

Gleich drei Eltmanner (von links Huib den Boer, Lukas Bauer und René Bahlburg) versuchen, den Hachinger Eugen Bakumovski zu blocken. Dahinter lauern Florian Tafelmayer (links) und Phill deSalvo. Foto: gg
Nur bis zum 18:18 ist der erste Satz ausgeglichen
Letztlich ließ die nur aus deutschen Akteuren bestehende Generali-Stammsechs am Ende ihrem Gegner keine Chance. Zweimal roch Eltmann dennoch ein wenig am Satzgewinn. Im ersten Satz hielt die SGE immerhin bis zum 18:18 mit. Nach dem 18:22 war der erste Satz aber verloren. Nachdem Kapitän Andras Geiger einmal mehr nicht auflaufen konnte, machte Florian Tafelmayer gegen seinen Ex-Verein aber eine ordentliche Partie. „Mit der Zeit kommt das Selbstbewusstsein. Dann geht man schon ganz anders an einen Ball hin.“ Auch Gästetrainer Mihail Paduretu meinte: „Eltmann hat einige wirklich talentierte junge Spieler. Genau so hat die positive Entwicklung bei uns auch begonnen.“
Mayer bringt neuen Schwung
Im zweiten Durchgang allerdings gerieten die Hausherren schnell ins Hintertreffen. Das änderte sich erst, als der Australier für den immer unglücklicher agierenden Falko Steinke den langjährigen Hachinger Kapitän Michi Mayer brachte – und der brannte förmlich, war er doch im Oktober 2007 Streit weggegangen. „Michi hat nicht sehr oft trainieren können“, begründete Lebedew, warum Mayer erst beim 7:14 im zweitem Satz kam. „Falko hätte es nicht verdient gehabt, nicht anfangen zu dürfen.“ Mit Mayer kehrte auf jeden Fall Leben ins Eltmanner Spiel zurück. Vor allem im dritten Satz kämpften die Hausherren um jeden Ball, auch wenn es am Ende nur bis zum 14:14 offen blieb. Mayer machte in eineinhalb Sätzen zehn Punkte und war damit bester Eltmanner Scorer, genauso gut wie Hachings Diagonalangreifer Marco Liefke und nur einen Punkt schlechter als Nationalspieler Eugen Bakumovski, die aber beide durchspielten.
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