Neun Haßfurter Treffer zum Abschied

06.02.2012   Ort: Haßfurt  Von: Ralf Naumann  Fränkischer Tag

Eishockey Seine Mannschaft erzielte gegen den ERC Regen zwar nicht ganz so viele Treffer, wie das Thermometer Minusgrade anzeigte. Doch Spielertrainer Rafael Popek war mit dem 9:2 (3:0, 1:1, 5:1)-Erfolg des ESC Haßfurt in der Eishockey-Landesliga Nordost "mit Abstrichen ganz zufrieden."


Der Haßfurter Florian Kaufmann (rechts) versucht, den Regener Stefan Schmidecker auf dem Weg nach vorne zu stören. Mit langem Stock kann er ihm letztlich den Puck abluchsen.
Die Wiedergutmachung nach der Schlappe gegen Moosburg sowie die Revanche nach der knappen Niederlage vom Hinspiel sind geglückt, es war ein ordentlicher Auftritt der Haßfurter Puckjäger. "Wir wollten uns von unserem Publikum anständig verabschieden, das ist uns über weite Strecken der Partie denke ich ganz gut gelungen", sagte Popek. Mit "über weite Strecken" meinte der 34-Jährige lediglich nicht den Mittelabschnitt, denn scheinbar waren die nach langer Zeit wieder einmal mit drei kompletten Reihen angetretenen Hausherren von der arktischen Kälte in der Eishalle etwas eingefroren. Nach einem überzeugenden Anfangsdrittel und einer komfortablen 3:0-Führung (Markus Waldvogel mit einem Doppelpack, 2. und 10., sowie Petr Cerny, 11., waren erfolgreich) taten sich die Kreisstädter gegen die "Red Dragons" jedenfalls plötzlich sehr schwer.

Nur ein Anschlusstreffer


Nachdem die zwölfköpfige Mannschaft von Trainer Emil Rankl auf ihrer kleinen "Frankentournee" bereits am Abend zuvor in Bad Kissingen mit 4:7 verloren hatte, hatte sie trotzdem noch die Kraft, den Hausherren das Leben schwerer zu machen, als denen lieb war. Doch mehr als der Anschlusstreffer von Dominik Persch (31.) sprang nicht heraus. Vielmehr stellte Eugen Nold noch vor der zweiten Drittelpause den alten Abstand wieder her (37.). "Leider haben wir da wieder ganz einfache Fehler einschleichen lassen", ärgerte sich Rafael Popek einerseits. Dass die "Hawks" während der letzten 20 Heimminuten in der Saison 2011/2012 dann wieder zurück in die Spur fanden, lobte er dagegen umso mehr. "Wir haben da gezeigt, was in der Mannschaft steckt, und dass wir auch Eishockey spielen können", freute sich der Spielertrainer über fünf weitere teilweise sehenswerte Tore, die Markus Waldvogel (44.), Petr Macek (44.), Eugen Nold (60.) und Popek selbst (47., 50.) erzielten. Das zweite Gegentor durch Regens Fabian Hillmaier (48.) war nur Ergebniskosmetik. "Wir haben heute nicht großartig gespielt, aber es hat gereicht. Es war in Ordnung", lautete das Fazit des Spielertrainers.



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