Der Wiederaufstieg ist das mittelfristige Ziel

02.06.2010     inFranken.de

Handball  Handballtrainer Elmar Ehrich vom VfB Forchheim zieht eine Landesliga-Bilanz. Nach dem Abstieg in die Bezirksoberliga will er seine Vorstellungen künftig "pedantischer" durchsetzen.


Öfter war es für Elmar Ehrich nicht zu fassen. Foto: herzopress
Vor der Saison war bei den Handballern des VfB Forchheim die Hoffnung groß, dass alles besser laufen würde als in der vorangegangenen Spielzeit. Da hatte fer VfB den Ligaerhalt erst in der Relegation gesichert. Ein Mittelfeldplatz war das Ziel. Doch schon zu Saisonmitte zeichnete sich die Ungewissheit ab - nach nur fünf Punkten in 13 Spielen -, ob der Klassenerhalt noch ein realistisches Ziel sei.

Ein kurzes Aufflackern nach Rückenrundenbeginn nährte zunächst die Hoffnung. Doch dieser Hoffnungsschimmer war nur von kurzer Dauer. 15 Punkte nach 26 Spielen sind t einfach zu wenig für die Landesliga. Ein bisschen enttäuscht ist man schon beim VfB ob des Abstiegs in die Bezirksoberliga. Aber viele widrige Umstände (verletzungs- und berufsbedingte Ausfälle) sprachen gegen einen kontinuierlichen Spielbetrieb. Trotzdem spricht Trainer Elmar Ehrich von einem Neuaufbau mit dem Ziel, mittelfristig den Wiederaufstieg in die Landesliga anzugehen.

Sie sind jetzt zwei Jahre als Trainer der ersten Mannschaft in Forchheim tätig. Gibt es eine weitere Saison?
Ehrich: Im Handball gibt es immer eine weitere Saison. Was Forchheim, die Mannschaft und mich betrifft: ja.

Mit welchen Gefühlen blicken Sie auf die Abstiegssaison zurück?
Wir sind mit großen Ambitionen gestartet und sind sehr schnell in ein ungünstiges Fahrwasser geraten. Wir haben viele Fehler gemacht und müssen nun dafür sorgen, dass diese sich in der kommenden Saison nicht wiederholen.

Bleibt die Mannschaft im Kern zusammen, mit Markus Blatt als Spielmacher?
Bis jetzt ist keiner abgesprungen. Vielmehr haben mir alle ihre Verbundenheit mit dem Verein und der Mannschaft versichert. Markus Blatt prüft noch ein Angebot des HC Erlangen, ich bin aber zuversichtlich, dass er zusammen mit uns den Wiederaufstieg angreift.

Welche Anliegen und Ziele des VfB liegen Ihnen für die neue Runde besonders am Herzen?

Es ist klar, dass wir uns, gerade was die Konstanz angeht, erheblich steigern müssen. Als Trainer habe ich mir das Ziel gesetzt, meine Vorstellungen wesentlich pedantischer zu verfolgen, auch wenn das im Trainingsalltag mal nicht so abwechslungsreich gestaltet werden kann. Ich denke, wir haben die richtige taktische Marschroute, nun muss jeder Spieler diese verinnerlichen. Das war in der Jugendarbeit noch einfacher, da man dort nicht mit so ausgeprägten Charakteren arbeitet. Die Mannschaft wird in der anstehenden Vorbereitung sicher die ein oder andere Seite an mir kennen lernen, die bisher nicht so durchgeschlagen ist.



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