Sundberg zündet am Ende noch den Turbo

07.06.2010     inFranken.de

Triathlon Nach einem harten, dreiwöchigen Trainingsblock machte sich Swen Sundberg auf den Weg nach Rapperswil, um beim dortigen "Ironman 70.3" seine Form zu testen. Der Herzogenauracher Profi vom Team "Abu Dhabi Triathlon" trumpfte groß auf und schaffte es als Neunter erneut unter die Top 10.


Zufrieden im Ziel: Swen Sundberg rollte mit einer starken Laufleistung das Feld von hinten auf und belegte den neunten Platz in Rapperswil. Fotos: privat
Bereits bei der Auftaktdisziplin, dem zwei Kilometer langen Schwimmen, zeigte sich Sundberg in guter Verfassung. Er behauptete sich von Anfang an in der ersten großen Verfolgergruppe, in der sich auch die meisten Favoriten aufhielten. So stieg er auf Platz 18 liegend und in Reichweite der Spitze aus dem 16 Grad kalten Zürichsee.


Die Beine werden schwer


Auch auf dem 90 Kilometer langen Radkurs lief es für den Herzogenauracher zu Beginn sehr gut. Er machte schnell einige Plätze gut und versuchte sogar, am ersten Berg der Verfolgergruppe durch eine Attacke zu enteilen. Seine Konkurrenten ließen das allerdings nicht zu und blieben ihm dicht auf den Fersen. Nach etwas mehr als der Hälfte der Radstrecke hatte Sundberg dann an den Folgen des harten Trainings der letzten Wochen zu knabbern. Mit schweren Beinen kämpfte er sich durch die zweite Disziplin und erreichte noch in Schlagdistanz zu den Top 10 die Wechselzone.

Obwohl er den abschließenden Halbmarathon eigentlich vorsichtig anging, merkte Sundberg schnell, dass er wieder Zeit auf seine Konkurrenten aufholte. Mit dieser Motivation zündete er auf der zweiten Hälfte der Laufstrecke den Turbo. Die letzten zehn Kilometer absolvierte er in der drittbesten Zeit des Tages, was für seine Substanz und die ansteigende Form spricht. So arbeitete sich der 36-Jährige am Ende sogar noch bis auf Platz 9 in dem hochkarätigen Starterfeld nach vorne. Insgesamt benötigte er 4:06:45 Std. für den Wettkampf.


Der Höhepunkt wartet in Roth


"Auf dem Rad hatte ich heute ein Paar Probleme, aber das war nach dem intensiven Trainingsblock auch zu erwarten. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, und hoffe, dass ich diese Leistung auch nächste Woche bei der Challenge France über die gleiche Distanz abrufen kann", fasste Sundberg selbst sein Rennen zusammen. Er blickt nun optimistisch auf die weitere Saison, die ihren Höhepunkt bei der Challenge in Roth erreichen wird.




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