Sundberg führt Südafrikaner zum Sieg

15.06.2010     inFranken.de

Triathlon Nur eine Woche nach dem 70.3-Rennen in der Schweiz startete Swen Sundberg bei der "Challenge France" in Niederbronn erneut über die halbe Ironmandistanz. Beim Wettkampf über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen erreichte der Profi aus Herzogenaurach als Dritter das Ziel.


Einen Großteil des Rennen absolvierte Swen Sundberg (r.) mit dem späteren Sieger Raynard Tissink aus Südafrika. Fotos: privat
Bereits beim Schwimmauftakt im 22 Grad warmen See von Niederbronn zeigte sich Sundberg gut erholt von den Strapazen der Vorwoche. Er hielt von Anfang an direkten Kontakt zur Spitze. Lediglich der Australier Aaron Farlow setzte sich um 20 Sekunden ab. Dahinter kämpfte der Südafrikaner Raynard Tissink gemeinsam mit Sundberg um den Anschluss. Der Herzogenauracher stieg gemeinsam mit seinem Begleiter als Zweiter aus dem Wasser, um den Führenden auf dem Rad zu jagen. Doch Farlow überraschte mit einer für seine Verhältnisse außergewöhnlich starken Radleistung. So gelang es Sundberg nicht, den Rückstand zu verkürzen. Dennoch war der Herzogenauracher mit seiner Radzeit sehr zufrieden, denn er selbst fühlte sich sehr gut, was auch durch seine Wattanzeige bestätigt wurde.


Anstrengende Aufholjagd


Zu Sundberg und Tissink gesellte sich noch der Lokalmatador Hervé Faure. Sundberg versuchte immer wieder, sich an den kurzen Anstiegen von seinen Begleitern zu lösen. Da die Hügel aber nicht lang genug waren war bald klar, dass dieses Rennen erst beim Laufen entschieden wird. Das Trio um Sundberg hatte sich inzwischen einen Rückstand von knapp zwei Minuten eingehandelt. Doch bereits auf den ersten Kilometern des Halbmarathon machte der Herzogenauracher mächtig Dampf und holte Sekunde um Sekunde auf den Führenden auf. In seinem Schlepptau befand sich inzwischen nur noch Tissink. Kurz vor dem Ziel wurde es dramatisch. Sundberg musste seiner aktiven Aufholjagd und dem Rennen der Vorwoche Tribut zollen. Es kündigten sich Krämpfe an. Tissink überholte Farlow und gewann das Rennen mit wenigen Sekunden Vorsprung. Dahinter zeigte Sundberg eine starke kämpferische Leistung und erreichte kurz hinter den beiden als Dritter das Ziel.


"Konkurrenz war sehr stark"


"Es ist zwar schade, dass ich am Ende nicht mehr ganz in die Entscheidung um den Sieg eingreifen konnte, aber ich bin froh, dass ich hier so ein gutes Rennen machen konnte. Die Konkurrenz war sehr stark und ein Platz auf dem Treppchen ist bei der Challenge France ein großer Erfolg", sagte Sundberg nach dem Rennen. Er freut sich nun auf die nächsten Trainingswochen, in denen er hart am Feinschliff für den Saisonhöhepunkt in Roth arbeiten wird.




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