Das Ziel rückt immer näher
20.02.2012
Ort: Schweinfurt ![]()
Eishockey Mit dem nächsten Kantersieg über Königsbrunn stehen die Mighty Dogs im Halbfinale. Der Gegner dort steht noch nicht fest.

Abgehängt: Schweinfurts Jens Feuerfeil (links) kontrolliert die Hartgummi-Scheibe vor dem Königsbrunner Philipp Winter. Foto: Horling
Nach 20 Minuten stand es am Sonntag in Königsbrunn vor rund 80 mitgereisten Schlachtenbummlern bereits 3:0, weil bis dato die Verteidiger gut trafen. Nach Mark Dunlops 1:0 netzte Pascal Schäfer doppelt ein. Kurios war das 3:0, als Schäfer hinter dem Tor stand, den Puck nach vorne spielte, Keeper Eugen Schaf traf, der das Spielgerät selbst hinter die Linie wuchtete. Eigentore aber gibt es beim Eishockey ja nicht.
Drei weitere Tore folgten bis zur zweiten Pause, diesmal trafen mit Marcel Juhasz, Alex Funk und Mikhail Nemirovsky jedoch die Stürmer. Königsbrunn hatte nicht den Hauch einer Chance gegen die Schweinfurter, die in der momentanen Verfassung sicher schon gut in der Oberliga mithalten könnten.
Nächstes Spiel hat keine Bedeutung mehr
Drittel drei sah ein recht frühes 7:0 von Jens Feuerfeil und dann "nur" noch ein zweites Tor von Martin Dürr. Mit dem 8:0 waren die Pinguine gut bedient. Schweinfurt steht im Halbfinale und kann am Freitagabend Gruppenrang eins klar machen gegen Weiden. Die Blue Devils unterlagen knapp in Memmingen und kämpfen mit den Indians aus dem Allgäu noch um Rang zwei. Eigentlich müssen sie in Schweinfurt siegen. Das Match am nächsten Sonntag in Memmingen hat für die Mighty Dogs keine Bedeutung mehr.
Rang eins in der anderen Gruppe machen Bayreuth und Sonthofen unter sich aus, wobei die Tigers von Sergej Waßmiller schon sicher in den Play-offs stehen, der amtierende Meister nach zwei Siegen über ausgeschiedene Peißenberger mit mehr als einem Bein.
Tore für Schweinfurt: Pascal Schäfer (2), Mark Dunlop, Marcel Juhasz, Alex Funk, Mikhail Nemirovsky, Jens Feuerfeil, Martin Dürr - Strafminuten: Königsbrunn 10; Schweinfurt 6 - Zuschauer: 202 (davon rund 80 aus Schweinfurt).
Aufstieg Weil die Oberliga Süd in der Saison 2012/2013 auf zwölf Vereine aufgestockt wird, steigen aus der Bayernliga zwei Vereine auf. Und zwar die beiden Sieger des Halbfinales, für welches sich die jeweils beiden bestens Teams der Zwischenrunde qualifizieren. Sollte ein Verein auf das Aufstiegsrecht verzichten oder die Rahmenbedingungen nicht erfüllen, besteht Nachrückrecht für den Dritt- oder/und Viertplatzierten.
Abstieg Die beiden schlechtesten Mannschaften der jeweiligen Abstiegsrunden-Gruppen spielen über Kreuz die zwei Direktabsteiger in die Landesliga aus. Aus den beiden Landesligen steigen die Meister nicht automatisch auf. Eine Aufstiegs-Chance bekommen jeweils die besten beiden Teams, die ebenfalls über Kreuz in einem Halbfinale antreten. Aus der Gruppe Nordost sind dies der EV Moosburg und der Höchstadter EC.
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