HSC ist in der Arena eine Macht

09.02.2012   Ort: Coburg     Coburger Tageblatt

3. Handball Bundesliga Süd Zu Hause will das Coburger Team keinen Punkt mehr abgeben. Die Sperre von Linsmeier ist noch nicht geklärt.


Den sprunggewaltigen Gary Hines hatten die HSC-Spieler - in dieser Szene Kapitän Ronny Göhl - anscheinend zu lieb, denn der Rückraumspieler des HSC Bad Neustadt erzielte beim 26:22-Sieg sechs wichtige Tore. Die vor dem Derby von HSC-Coach Hrovje Horvat kategorisch abgelehnte "Manndeckung" für den Ami ("Wir nehmen es hin, dass er seine Tore machen wird") wäre wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen. Foto: Iris Bilek
Seit dem Hinspiel gegen den HSC Bad Neustadt im September 2011 ist der HSC 2000 Coburg in eigener Halle ungeschlagen. Die Erfolgsserie wurde auch honoriert, zuletzt kamen fast 2200 Besucher in die HUK-Coburg-Arena.
Deswegen will man nach der Niederlage vom vergangenen Wochenende vor eigenem Anhang in der Erfolgsspur bleiben und keinen Punkt mehr in dieser Saison abgeben.
Gegen die TSG Münster erscheint dies keine allzu schwere Aufgabe, haben die doch bis zum vergangenen Wochenende einen Abstiegsplatz belegt. "Es gibt in dieser Liga keine Spaziergänge, auch gegen Münster können wir uns nicht in die Sonne legen", stellt HSC-Coach Hrvoje Horvat aber unmissverständlich auf die Frage klar, ob Münster im Schongang zu bezwingen ist.
Er fordert oberste Konzentration seiner Mannschaft, insbesondere im Abschluss und gerade nach der Niederlage in Bad Neustadt. Denn die Heimbilanz soll weiter aufgemöbelt werden.
"Dazu muss unser Rückraum wieder mehr Druck entwickeln, drei Treffer aus den Halbpositionen sind zu wenig", weiß Horvat um die Probleme der letzten Woche.



Samstag, 18 Uhr: HSC Coburg gegen TSG Münster



HSC 2000 Coburg: Martinsen, Steins - Schramm, Göhl, Andersson, Franke, Wolf (?), Kelm, S. Kirchner (?), Weißbrodt (?), C. Schuhmann (?), Lakisa (?), Hajck Karapetjan, Linsmeier (?), Cehajic, Dobardzijev, F. Kirchner.
Trainer: Hrvoje Horvat.
TSG Münster: Lieb, Biermann - Wolf, Dobhan, Bardenheier, Wernig, Kraushaar, Ulshöfer, Freiman, Hein, Kurz, Wicklein, Djurdjevic.
Trainer: Konrad Bansa.

SR-Gespann: Tobias Fröbe / Marcus Pesth (SG Kühnau).

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