Hoffen auf "Goldenen Oktober"
29.09.2011
Ort: Coburg ![]()
3. Handball Bundesliga Ost Der HSC 2000 Coburg gastieren heute Abend bei der jungen Mannschaft der TSG Münster. Hrvoje Horvat: "Ich will Gladiatoren und Attacken sehen".

Kein Pardon zeigten die Abwehrspieler des HSC Bad Neustadt. Bei dieser Aktion bekam Haik Karapetjan die Entschlossenheit der Gäste schmerzhaft zu spüren. Fotos: Albert Höchstädter
Anwurf ist um 20 Uhr. In Münster wird auf den Nachwuchs gesetzt. Die TSG Münster erhielt für außerordentlich guten Jugendarbeit schon zum vierten Mal in Folge das Zertifikat "exzellente Jugendarbeit" der Handball-Bundesliga. Die junge Mannschaft gewann bisher beide Heimspiele und ist mit vier Punkten im Soll.
Anders ist die Lage in Coburg: Gemeinsam mit dem TV Jahn Duderstadt ziert der HSC noch ohne Punkt das Tabellenende der Liga. Kommt deswegen Panik bei Cheftrainer Hrvoje Horvat auf? "Dafür bin ich viel zu lange im Geschäft, Panik habe ich überhaupt nicht. Ich muss mich mit den Tatsachen auf dem Spielfeld beschäftigen, nicht mit der Situation die daraus entstanden ist."
Im Spiel nur ein Schatten seiner selbst
Die Fakten sind 0:8 Punkte, der vorletzte Tabellenplatz und nun die alles andere als einfache Auswärtsaufgabe in Münster. Nach einem verkorkstem September hofft er nun auf einen "Goldenen Oktober".
Horvat hat insbesondere mit dem zuletzt neben sich stehenden Johan Andersson ein offenes Gespräch geführt. Der Schwede, der im Training die Bälle nur so ins Tor hämmert, ist im Spiel derzeit ein Schatten seiner selbst. "Ich und die Mannschaft brauchen dich als Gladiator, als Kämpfer mit Herz", fordert der HSC-Coach seinen rechten Rückraumspieler auf, den berühmten Schalter endlich umzulegen. Horvat glaubt, dass dem Schweden und auch der gesamten Mannschaft einfach nur ein positives Erlebnis fehlt. Von einem Aufwärtstrend bei Andersson würden auch seine Nebenspieler profitieren.
Mehr dazu lesen Sie im Coburger Tageblatt
Freitag, 20 Uhr
TSG Münster gegen
HSC 2000 Coburg
TSG Münster: Lieb, Biermann - Schreiber, Wolf, Hein, Kurz, Winkler, Bardenheier, Dobhan, Dänner, Wernig, Schwarz, Kraushaar, Ulshöfer, Freiman, Wicklein.
Trainer: Konrad Bansa.
HSC Coburg: Martinsen, Steins - Metz, Schramm, Göhl, Andersson, Franke, Kelm, Karapetjan, Kirchner, Wolf, Weißbrodt, Cehajic, Dobardzijev, Kirchner.
Trainer: Hrvoje Horvat.
SR-Gespann: Philipp Jäckel / Christian Staszak (Alsweiler).
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