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An overworked businessman

SKD

Wege aus der Stress-Falle

„Ich bin im Stress!“ – dieser Satz ist in aller Munde. Schule, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bekommen ist oft schwierig. Ein Termin hetzt den anderen, Handys klingeln, das E-Mail-Postfach läuft über. Geht es Ihnen genauso? Oder leiden Sie sogar schon an den Stress-Folgen wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Verdauungsbeschwerden? Sind Sie vielleicht ständig krank weil Ihr Immunsystem schlapp macht? Dann wird es Zeit, dass Sie etwas dagegen unternehmen!

Zeitmanagement
 
Der erste Schritt um aus der Stress-Falle zu entkommen ist ein effektiver und bewusster Umgang mit der Zeit. Dies bedeutet nun nicht, dass man den gesamten Tag minutiös verplant. Es ist eher ein gesundes Mittelmaß an Planung und spontanem Handeln gefragt.
 
Es empfiehlt sich also, einen groben Tagesplan zu entwerfen. Dafür sollte man zuerst Wichtiges und weniger Wichtiges trennen. Setzen Sie also Prioritäten beim Erledigen Ihrer Aufgaben. Nicht alles muss nämlich sofort und von Ihnen selbst erledigt werden. Und: Wenn man bewusst einen Tagesplan erstellt, kann man oft auch Zeit gewinnen, indem man ähnliche Aufgaben zusammenlegt oder miteinander verbindet (z.B. den Gang zur Post mit dem Lebensmitteleinkauf).
 
Denken Sie auch daran, Pufferzeiten in den Tagesablauf mit einzuplanen. Wenn sie das tun, dann gerät nicht gleich der gesamte Zeitplan ins Wanken, wenn etwas Unvorhergesehenes anfällt. Schließlich sollten Sie auch Methoden entwickeln, um Ihre Zeit vor unwichtigen Dingen und Störungen zu schützen. So müssen die Kollegen, die „nur mal eben“ oder „ganz kurz“ etwas wollen, nicht noch einen zehnminütigen Plausch halten. Man sollte dann die Unterhaltung höflich und konsequent abbrechen.
 
Auszeiten – Schalten Sie einfach mal ab!
 
Besonders wichtig ist es auch, gezielt Auszeiten in die Zeitplanung aufzunehmen. Lassen Sie die Arbeit im Büro oder in der Firma und das E-Mail-Postfach zu, schalten Sie das Handy ab und nehmen Sie sich einfach mal Zeit für sich und Ihre Hobbys. Achten Sie aber darauf, dass Sie sich nicht auch noch in der Freizeit stressen lassen, weil Sie Ihre Abende und Wochenenden mit Terminen vollstopfen. Suchen Sie sich ein Hobby, bei dem Sie abschalten und vergessen können. Erholung ist notwendig, damit Sie neue Energie tanken und Ihre Batterien aufladen können.  
 
Sorgen Sie für Ausgleich durch Bewegung!
 
Gerade wenn wir „im Stress sind“, glauben wir meist, dass wir keine Zeit und Energie mehr für Sport oder einfach für einen Spaziergang übrig haben. Wir sind ja über jeden Augenblick froh, in dem wir mal Ruhe haben. Aber gerade in Stresszeiten brauchen wir Bewegung ganz besonders.
 
Unser Körper will sich bewegen, auch wenn unser Geist vielleicht müde ist. Denn bei mangelnder Bewegung kann man seine negativen Energien, die sich über den Tag hinweg angestaut haben, nicht abbauen und man verspannt sich dann schnell.
 
Planen Sie deshalb über den gesamten Tag hinweg immer wieder bewusst Bewegungsphasen in Ihrem Alltag ein. Sie können beispielsweise die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang nutzen oder den Weg zur Arbeit möglicherweise zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Und am Abend können Sie dann – vielleicht mit Freunden – noch ein bisschen Sport treiben.
 
Entspannungstechniken
 
Ein wirksames Mittel gegen Stress ist das Erlernen von systematischen Entspannungstechniken. Ob Chi Gong, Thai Chi oder Yoga – der günstige Einfluss dieser Methoden auf unsere Gesundheit ist seit Langem erwiesen.
 
Wie man jetzt weiß, führen diese Entspannungstechniken zu einem Zustand der inneren Kohärenz. Darunter verstehen wir die Übereinstimmung im Verlauf von Atmung, Herzschlag und Blutdruck (Rhythmisierung). Durch gezieltes Atmen können wir unser Inneres soweit unter Kontrolle bekommen, dass das, was von außen kommt, nicht mehr viel anrichten kann.
 
Die Kosten für den Besuch von Kursen, in denen diese Entspannungstechniken erlernt werden können, werden oftmals von den Krankenkassen zu einem großen Teil übernommen. Fragen Sie doch einfach nach.
 
Infos zum Zuschuss der SKD BKK (250 Euro jährlich) gibt’s unter: http://www.skd-bkk.de/leistungen/mehr-leistung-der-skd/gesundheit/primaerpraevention.html
 
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