Todesdrohung gegen Bürgermeister Udo Dauer
03.02.2012
Ort: Weismain ![]()
Asylbewerberheim Die geplante Unterbringung von Asylbewerbern in Weismain sorgt nicht nur für Unruhe in der Bevölkerung, sondern auch für kriminalpolizeiliche Ermittlungen.

Darin heißt es wörtlich: "Wenn Sie Dechant nicht dazu bringen, von seinem Vorhaben Abstand zu nehmen, dann wird nicht nur er hängen. Denken sie an die Zukunft ihrer Familie."
Daraufhin, so Dauer, habe er Anzeige bei der Polizei erstattet. Zudem hatte Alois Dechant eine telefonische Morddrohung erhalten.
Auf den Grund des Kaufes angesprochen, erklärte Dechant gegenüber der Presse, dass es Hinweise gegeben habe, dass rechtsradikale Kreise das Gebäude aufgrund seiner Vergangenheit kaufen wollten. "Über Strohmänner sollte das Haus erworben werden, das während der Zeit des Nationalsozialismus als Gauschule genutzt wurde."
Warum will er aus dem Haus ein Asylbewerberheim machen?
"Ich möchte armen Flüchtlingen helfen", erklärte der Ehrenbürger der Stadt Weismain, der zugleich auf die geschichtliche Verantwortung Deutschlands verwies: "Es sind zwei Mal mehr Deutsche ins Ausland gegangen, als Flüchtlinge zu uns gekommen sind."
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Kommentare
Drohungen nicht hinnehmbar
Die Armut der Asylbewerber und die Armut von Teilen der einheimischen Bevölkerung lässt sich meiner Meinung nach nur sehr schwer vergleichen.
Arm sein bedeutet nicht unbedingt, dass man mit seinem Geld nicht mehr auskommt. Arm kann auch derjenige sein, der aus politischen, ethnischen oder religiösen Gründen seine Heimat verlassen muss. Schauen wir uns doch jüdische Mitbürger in der Zeit zwischen 1933 und 1945 an: Viele von ihnen waren gebildete Leute und vergleichsweise gut situiert. Trotzdem waren es arme Menschen, weil sie unglaublichen Schikanen ausgesetzt waren.
@#3 Stimmchen:
Selbst bei größten Anstrengungen werden wir es nicht schaffen, dass es in D keine Armen mehr gibt. Es gibt nämlich neben unverschuldeter Armut ja auch noch die selbst verschuldete und unvernünftige, uneinsichtige Menschen finden wir in jedem Land und jeder Kultur.
@#4 Ahnwohner:
Dass sich unter den Asylbewerbern auch Leute mischen, die nur wegen des hohen Sozialstandards in das Bundesgebiet kommen wird nicht bezweifelt.
Leider ist das so.
Was die Morddrohung gegen Herrn Dauer anbetrifft, so ist dies nicht hinnehmbar. Wir sind nicht mehr im Mittelalter, wo man einfach so einen Menschen ummlegen oder bedrohen konnte, wenn man dessen Meinung nicht teilte.
# Ahnwohner:
Du Deudsch? Deudsch gudd!!!!
#Stimmchen:
Wäre das Vermögen in Deutschland nicht auf den Schultern einiger Raffzähne verteilt, wäre genug für alle da. Ist schwer zu kapieren- ich weiß!!
Mit braun hat das ja alles nix zu tun...
Tolleranz und Offenheit sind Eigenschaften, auf die man stolz sein kann. Stattdessen glauben immer noch zu viele an den besseren Deutschen. Es sind nicht nur die anonymen Asylanten, denen wir skeptisch gegenüberstehen. Auch die hinzugezogenen Nachbarn aus einem anderen Bundesland, den politisch anders Orientierten oder einfach nur der anderen Generation stehen wir verschlossen anstatt neugierig gegenüber. Schade! Wenn wir nicht nur uns beschützen wollen, sondern den "anderen" auch mal als Mensch sehen könnten, dann gewinnen wir vielleicht neue Freunde und unsere Kinder brechen diese Distanz.
Armer Flüchtling
auf wievielen trifft das tatsächlich zu? Helft erst mal den Armen von Deutschland. Entschuldigung, in D gibt es ja keine.
"ich breng dich ümm"
ist für mich, in unserer zuweilen etwas deftigen fränkischen Sprache lediglich als Aufforderung zu verstehen, seine nächsten Schritte genau zu überlegen. Erst gestern zwang mich mein Kartbruder mit dem Ausspruch "iich breng diich ümm" auf seinen Blauen meine Sau zu schmieren, nachdem ich mir damit denken konnte, dass er auch noch den Alten hat. Wir wurden schneiderfrei.
Totesdrohung
Das mit der Totesdrohung gegen den Bürgermeister ist zuviel klar einzig und alleine ghet es um die Anzahl der Asylanten das ist der springende Punkt mit 50 wären die Einwohner" ja auch einverstanden nur Herr Dechant nicht da geht ja viel Geld verloren das ist Herrn Dechant sein Problem nicht die Asylanten auch wenn er da von Armen Leuten spricht 50% sind sowieso Wirtschaftsflüchtlinge! Auch wenn er sagt er macht nix mehr in Sozialer Hinsicht für die Bevölkerung und lässt sich nicht mehr als Stadtrat auf stellen das hat er schon bei der letzten Wahl gesagt Wir Weismainer Bürger werden sehn wie es weiter geht bekommen werden wir sie auf jeden fall
solche Drohungen gehen ...
.. auch wenn sie wohl nicht umgesetzt werden einfach zu weit.
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