Kohmann mit 77,78 Prozent wiedergewählt

05.02.2012   Ort: Bad Staffelstein     Fränkischer Tag

Bürgermeisterwahl Mit einem überraschend deutlichen Ergebnis wurde Jürgen Kohmann (CSU) für weitere sechs Jahre im Amt des Bürgermeisters bestätigt: 77,78 Prozent der Stimmen entfielen auf den 53-Jährigen, der nun seine zweite Amtsperiode antritt.


Europa-Abgeordnete Monika Hohlmeier gratuliert dem wiedergewählten Staffelsteiner Bürgermeister Jürgen Kohmann zum Wahlsieg. Fotos: Barbara Herbst
Ein Wahlkrimi war es am Sonntag nicht: Bei der Auszählung der 25 Wahllokale (inklusive der Briefwahlstimmen), die mit dem Beamer fürs Publikum in den Rathaus-Sitzungssaal übertragen wurde, stand der Sieger von vornherein fest: Jürgen Kohmann lag vom ersten ausgezählten Ergebnis an weit in Führung - und dieser Trend stabilisierte sich. Um 18.05 Uhr war das erste Ergebnis ins Rathaus gemeldet worden, um 18.33 Uhr lag mit der Auszählung der Briefwahl das vorläufige Endergebnis vor: 77,78 Prozent der gültigen Stimmen entfielen auf Jürgen Kohmann, 22,22 Prozent auf Dietmar Zwillich; die Wahlbeteiligung lag bei 59,63 Prozent.

Im Rathaus-Sitzungssaal applaudierten die Beobachter der Auszählung, von denen kaum einer mit einem so deutlichen Ergebnis gerechnet hatte.

Kommentar des CSU-Kreisvorsitzenden Christian Meißner: "Ich war sehr zuversichtlich, dass er gewinnt. In dieser Höhe ist es einfach eine Freude. Das ist der verdiente Lohn für seine Arbeit."

Dietmar Zwillich sagte, er sei nicht enttäuscht, denn er habe mit einem solchen Ergebnis gerechnet. Er dankte Jürgen Kohmann für den fairen Wahlkampf. Helga Zwillich schien sogar erleichtert: "Jetzt wird wenigstens wieder alles normal."



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Kommentare

 
1  Kommentare  
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Roth - 06.02.2012 09:50    (0)   
 

Ein Sieg der Vernunft, denn ....
... ein Verwaltungsbeamter sollte seine Arbeit machen und nicht in die Politik wechseln wollen. Wir haben schon so viele solche "Flüchtlinge". Ich schaue da nach Ingolstadt und München auf unseren MP Oberinspektor a. D.

Allerdings sollte ein Landrat als CSU-Mann - auch wenn er gleichzeitig CSU-Kreisversitzender ist - als Chef der Rechtsaufsichtsbehörde etwas mehr Distanz zu Bürgermeisterwahlen zeigen, denn als Landrat muss ihm egal sein wer in "seinen" Gemeinden "regiert". Er hätte der Wahlparty besser fern bleiben sollen.

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