Wer mehr weiß hat die besseren Chancen
10.03.2008
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Wer sich um eine Stelle bewirbt, sollte mehr als nur den Namen der Firma wissen. Die Personaler erwarten, dass sich der Kandidat mit seinem Wunscharbeitgeber intensiv beschäftigt hat.
Was sagen die Mitarbeiter über ihre Firma?
Eher rät er dazu, sich Pressemappen oder Geschäftsberichte schicken zu lassen, um sich intensiver mit der Firma zu beschäftigen. Aber auch „einfache“ Informationsquellen dürften nicht außer Acht gelassen werden: Kenne ich jemanden, der in der Firma arbeitet? Verdient gar ein Verwandter dort sein Geld? Bei kleineren Handwerksbetrieben, die keine eigene Personalabteilung haben oder keinen Internet-Auftritt ist ein Anruf unersetzlich. Hier ist es auch gestattet, persönlich vorbeizukommen und sich als potenzieller Bewerber vorzustellen. Was aber ist, wenn der Bewerber (noch) unentschlossen ist? „Nichts überstürzen“, rät Stärk und sich auf keinen Fall um eine Stelle bewerben nur um des Bewerbens willen. Das sei wie „Blind-Dart spielen“.
Praktika gehören zum Pflichtprogramm
Die eigentliche Bewerbung ist nämlich ein Schlusspunkt in einer langen Kette von Entscheidungen, dem Auswerten von Informationen sowie Gesprächen mit Eltern, Lehrern, Freunden und zu guter Letzt mit sich selbst. Darauf verweisen sowohl Stärk als auch Worbach. Eine Liste mit Stärken und Schwächen hilft, sich auf den Beruf vorzubereiten. Was mache ich gern, was mache ich nicht gern? Was kann ich, was nicht? Und vor allem: realistische Berufsziele setzen, rät Worbach. In den Ferien Praktika zu machen gehört zum Pflichtprogramm von Schülern, die auf der Zielgeraden der Schulausbildung einlaufen. Das zeigt Motivation und persönlichen Einsatz und erhöht die Chance, den Ausbildungsbetrieb kennen zu lernen. Und selbst kennen gelernt zu werden.
Das bfz bietet konkrete Einblicke in bestimmte Berufe. In Lehr-Werkstätten können Schüler erproben, ob sie beispielsweise Friseure werden wollen. „Sich ein Bild des Berufsumfeldes machen“, dazu rät der Fachmann.
Check-Listen für Unentschlossene
Worbach betont, dass auch ganz junge Menschen „Akteure ihrer eigenen Zukunft“ sind, denn schon als Schüler habe man Verantwortung für die Berufsentscheidung. Den Unentschlossenen empfiehlt er das Portal der Arbeits-Agentur www.was-werden.de>www.was-werden.de. Dort gibt es Berufs-Check-Listen.
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