Enoch zu Guttenberg: Religion, Umweltschutz und Karrieren
17.02.2012 Ort: Bamberg Von: Monika Beer
Interview Bequem hat er es sich nie gemacht: Enoch zu Guttenberg spricht über das Verdi-Requiem, das er mit den Bamberger Symphonikern aufführt. Und über Religion, Umweltschutz und Karrieren.
Wie oft haben Sie das Verdi-Requiem schon dirigiert?
Enoch zu Guttenberg: Vielleicht vierzig Mal. Zuletzt waren wir damit zweimal in Wien im Musikvereinssaal, in München im Herkulessaal und jetzt hier in Bamberg in der Konzerthalle.
Und das erste Mal?
Wann, weiß ich nicht mehr genau, weil ich noch ganz jung war. Aber wo, weiß ich genau: im Passionsspielhaus Erl. Das war mein erstes Verdi-Requiem, und es hat mich menschlich so erregt, dass ich davor so schlecht geträumt habe, dass ich absagen wollte. Ich hatte Angst, dass so etwas passieren könnte wie bei Mahler und den Kindertotenliedern.
Warum?
Das ist so: Man kann das Requiem aus ganz verschiedenen Blickwinkeln sehen. Man kann sagen, es sei die schönste und kürzeste Oper von Verdi. Das ist aber Quatsch. Verdi war ein ausgewiesener Atheist, ein Garibaldianer, ein Kirchenhasser, der unter anderem berühmte Briefe gegen und über den Papst geschrieben hat. Für mich war die Dialektik Verdis, der seinen Nicht-Glauben konsequent in das Stück einbaut, aber gleichzeitig alle Wahrheiten der Kirche mitnimmt, eigentlich nicht auszuhalten. Ich war vielleicht 25 oder 26, noch ein sehr gläubiger Mensch und sagte den Sängern und Musikern zum Beispiel, dass das Sanctus bei Verdi den lieben Gott verspottet. Da gab's natürlich Diskussionen, und ich hab ein schlechtes Gewissen gekriegt, das so zu bringen, wie es da steht - die Wahrheit des Komponisten und nicht das, was ich glaube. Das ist ja meine Aufgabe als Musiker. Mittlerweile hat das Leben auch mich verändert. Ich bin ich ein trauriger Agnostiker und kann jetzt mit dieser Spannung, die in dem Verdi-Requiem steckt, besser umgehen, kann sie sogar nachvollziehen. Bei Mozart ist das "Lux aeterna", dieses "Das ewige Licht leuchte ihnen", eine wunderbare, fast gar nicht mehr traurige Musik, sondern eine, die einen vor lauter Hoffnung ergreift. Bei Verdi geht es dagegen schon so etwas von hoffnungslos los! Ich lasse den Anfang sogar nur flüstern, und es hört auf mit einem geflüsterten "Libera me", will heißen: Es geht ja eh alles schief. Einer, der nicht ans Leben nach dem Tod glaubt, kann diese Hoffnung nicht haben. Und das ist der große Unterschied zu allen anderen Requien, die, wenn Sie so wollen, gut ausgehen, weil es danach weitergeht. Bei Verdi geht's nicht weiter.
Sie haben es am 10. Oktober 2010 auch vor dem Papst gespielt. Was haben Sie da empfunden?
Kurz vor dem Konzert wurde ich gebeten, mich mit ein paar Sätzen an Seine Heiligkeit, das Kardinalskonsistorium und die 6000 Menschen zu wenden, die im Saal waren. Da konnte ich nicht lügen und habe gesagt, dass wir ein atheistisches Werk aufführen werden. Der Papst hat nach dem Konzert und bei der anschließenden Audienz darauf geantwortet und sagte, es sei schon so, aber dass Verdi dabei trotzdem eine gewisse Gottesnähe gehabt hätte. Das hat mich sehr bewegt, auch wenn das natürlich für einen Dirigenten per se anders ist als für einen Priester.
Was ist schön am Verdi-Requiem, was begeistert Sie daran?
Das ist schwer zu sagen, weil große Kunst ist nota bene erstmal schön. Und Verdi überhaupt! Einer, der mit Worten und Situationen so umgehen und diese unglaublichen Kantilenen und Melodieführungen einbauen kann, gleichzeitig einen aber trotzdem genau da trifft oder treffen will, das ist die große Kunst. Allein schon die Harmonien begeistern und inspirieren mich: Es gibt Stellen, da versuchen wir im Gegenteil, regelrecht unschön zu spielen.
Macht Ihnen das nicht große Lust auf Oper, die Sie doch eher die Ausnahme bei Ihnen ist?
Das hat auch etwas mit meinem Leben zu tun. Ich habe ja seit einigen Jahren noch mal eine junge Familie. Außerdem würde ich Oper nur dirigieren, wenn es dabei um meine Interpretation geht. Und dazu müsste ich schon der Chef sein.
Woran denken Sie, wenn Sie das Verdi-Requiem dirigieren?
Es kommt darauf an. Vor ein paar Jahren habe ich es zum Beispiel in Regensburg gemacht, genau an dem Tag, wo eine sehr gute Bekannte, die mit ihrem elfjährigen Sohn alleine lebte, mit nicht mal vierzig wegen einer Hirnblutung tot umgefallen ist - und der Bub hat sie gefunden. Da hab ich eine solche Wut gehabt, dass man sich vorstellen kann, wie das "Dies irae" ausgefallen ist. Es gibt viele ganz unterschiedliche Momente, die einen direkt oder indirekt beeinflussen. Auch in Bamberg werden die beiden Aufführungen anders sein, weil einem doch jedes Mal etwas anderes durch den Kopf geht, das einen gerade bewegt. In diesen knapp eineinhalb Stunden ist doch eine ganze Welt versammelt!
Ihr Debüt fand mit der Chorgemeinschaft Neubeuern statt, die Sie seit 1967 leiten. Haben Sie das Verdi-Requiem inzwischen auch auf Herrenchiemsee aufgeführt, auch mit der KlangVerwaltung, dem Orchester, das Sie seit 1997 leiten?
Nein, aber es kommt, in zwei Jahren. Allerdings wissen wir nicht, ob es die Festspiele dann noch gibt, weil die Deutsche Bank, unser Hauptsponsor, ihre 1,2 Millionen erstmal gestrichen hat. Ob und wie es mit dem neuen Vorstand nach Dr. Ackermann weitergeht, ist noch unklar.
Auch für Sie als Umweltschützer spielt das Verdi-Requiem eine Rolle.
Ja, für Artists United for Nature haben wir, als die Problematik des bedrohten Regenwalds endlich mal in den Köpfen war, eine Europa-Tournee mit dem Requiem gemacht. Vor jeder Aufführung habe ich eine Rede gehalten, da gab es Skandal, die Leute haben teilweise den Raum verlassen, weil ich gesagt habe: "Wir sind alle Mörder - Sie, Sie und ich auch!" Aber wie man sieht: Es hilft ja nichts, die Welt geht trotzdem kaputt. Reden wir mal vom Klimawandel! Da können wir so viele schreckliche Windmühlen aufbauen, wie wir wollen, oder die Fränkische Schweiz noch mehr ruinieren mit Photovoltaik-Anlagen, es ist zu spät! Die Polkappe schmilzt, in spätestens dreißig Jahren sind zwei Milliarden Menschen heimatlos. Und die kommen nicht mit dem Omnibus, verstehen Sie? Völkerwanderungen waren immer Krieg. Völkerwanderungen mit Atombomben und den Waffen, die wir haben, das ist das Chaos pur. Wo wollen Sie da noch Optimist sein?
Im übrigen glaube ich, das dieses unser Ökosystem, in dem wir nur ein Glied in der Kette sind, die Klimaverwandlung nicht aushalten wird. Es wird ein neues System entstehen - aber ohne uns! Und noch eines: Auch Auschwitz, das ich Gott sei Dank nicht selbst erfahren habe, denn ich bin 1946 geboren, ist für mich so ein Punkt. Dass so etwas möglich war, selbst im zivilisierten Deutschland, wo ein Goethe, ein Johann Sebastian Bach, ein Eichendorff, ein Bert Brecht waren, und mitgetragen wurde von vielen in diesem Volk, dass so etwas möglich war, dass es so etwas in anderer Form und auch anderswo immer wieder geben wird, macht einen schon vom Grundsatz her zum Pessimisten.
Ist Musik für Sie eine Möglichkeit der Flucht?
Flucht ist vielleicht das falsche Wort. Wir Musiker haben das große Lebensgeschenk, in diesem verrückten Leben, in dieser kaputten Welt eine eigene Welt haben zu dürfen. Allein die Tatsache, dass ich in der Früh mit einer Partitur, egal wo auf der Welt, in eine Probe gehen kann, die Partitur aufmache und das Zeug klingt, ist ein wunderbares Privileg. Und während draußen die schlimmsten Nachrichten laufen, streiten wir uns über die Länge oder die Kürze einer Note, einer Phrase, eines Klangbildes. Außerdem darf man nicht vergessen: Diese Kunst ist eine der ganz wenigen, wo Sie mit einem Knopfdruck eine Zeitmaschine umlegen. Sie sind, ja Sie machen sogar die Musik aus einer anderen Welt. Eine Flucht ist das nicht, eher ein Rasten, ein Ausrasten - und manchmal auch ein Heimkommen.
Waren Sie von hier aus schon zuhause in Guttenberg?
Ja, ich fahre jetzt jeden Tag hin und her. Es ist für mich der liebste, der schönste und der tiefste Ort der Welt.
Ist Ihr Name manchmal auch Ballast für Sie?
Nicht Ballast, sondern Last, und zwar schon immer, weil man in so einer Familie nicht unbelastet auf die Welt kommt. Allein in meiner Familie als einziger diesen Musikerberuf durchzusetzen, das war fast nicht möglich. Ich hab's trotzdem getan. Das war sehr schwierig mit meinem Vater, so lange er noch richtig gesund war, und es war auch beruflich für mich schwierig. Denn in der Familie wurde immer gesagt, der ist doch verrückt, und alle andern haben gesagt, na der Guttenberg, der kann doch nix, der hat doch gar nicht studiert. So genial wäre ich gerne, das Ganze ohne Studium geschafft zu haben! So geht's halt: Neid regiert die Welt. Ich hasse das Wort Karriere, aber ich habe einen Weg gemacht, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich ihn machen darf. Mir hätte auch ein kleiner genügt, es hat sich halt so ergeben.
Wer in Oberfranken aufwächst und musikalisch ist, trifft fast zwangsläufig auf Richard Wagner. Wie war das bei Ihnen?
Das ist natürlich ein sehr gestörtes Verhältnis gewesen, weil die Familie im Hitler-Widerstand war und auch Opfer bringen musste. Da ich mit Horst Stein befreundet war, bin ich als Aktentaschenträger manchmal mit ihm nach Bayreuth verschwunden, was ich meinem Vater aber niemals hätte sagen dürfen. Das war ein Sakrileg. Aber ich hab meine Eltern und meine Großmutter immer verstanden: Wenn im Dritten Reich Wagner-Festspiele waren, wurden die ganzen Nazi-Größen übers Land verteilt, und da ist meine Familie wie die Maulwürfe erstmal untergetaucht. Sie sind aus Prinzip nicht nach Bayreuth, das war einfach zu sehr beladen. Man tut damit Wagner und Bayreuth, wenn auch nur bedingt, Unrecht. Und natürlich seiner großen Musik, die ich sehr gerne dirigiere - ob das nun das Siegfried-Idyll ist oder die wunderbaren Wesendonk-Lieder und, falls Herrenchiemsee weiter bestehen kann, der schon geplante konzertante "Parsifal". Wagners Musik ist in sich ein monolithisches Faszinosum. Man sollte andererseits vorsichtig sein, wenn man von der Musik auf den Komponisten schließt, denn das kann funktionieren, muss aber nicht. Wenn einer etwas von der Welt versteht, dann ist es nicht die Frage, wie er selber ist, sondern wie er das, was er von der Welt versteht, in Musik umsetzt. Und das ist überwältigend.
Wie kommt es, dass Sie ein gläubiger Katholik waren und nicht mehr sind? Hat das mit dem Umweltschützer Enoch zu Guttenberg zu tun?
Ja, aber nicht nur. Es hat auch damit zu tun, wie ich das Leben erlebe und sehe, hat mit meiner intensiven theologischen Beschäftigung zu tun - nicht umsonst habe ich drei Schwestern, von denen zwei Voll-Theologinnen sind und eine zur Hälfte. Ich bin immer in der katholischen Kirche geblieben, erziehe meine Kinder jetzt wieder katholisch, bin jeden Sonntag in der Kirche und werde meine Zugehörigkeit nie aufgeben, denn ich liebe das Evangelium. Eine schönere Religion als die, die die Liebe als oberstes Gesetz hat, gibt es nicht. Und wenn der Religionsstifter mit den Worten stirbt "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun" ist das ein Lebensangebot, wie man es besser nicht haben kann. Die andere und schandbare Seite ist natürlich das, was wir Menschen mit dieser Religion gemacht haben. Die Kirche ist eine wahnsinnig wichtige Institution, die evangelische und andere Religionen inklusive. Und sie ist die Wurzel unser aller Kultur, die Wurzel von sehr viel großartigen, aber auch von sehr viel schlimmen Dingen. Dazu fällt mir ein Spruch von Karl Valentin ein: "Der Mensch ist gut, aber d'Leit san a Gsindl."
Aus der Kirche sind Sie nie ausgetreten, aus der CSU schon.
Ja, und ich bin wieder eingetreten, weil ich meinen damals jungen Abgeordneten-Sohn nicht desavouieren wollte. Als er in einem Bierzelt eine Rede halten sollte, bin ich inkognito hingegangen, mit einem Hut auf dem Kopf, weil ich ihn reden hören wollte. Er hat mich aber gleich am Gang erkannt und sagte vor den mehr als 1000 Leuten: "Mein Vater ist nicht mehr in der CSU, denn er ist eine barocke Seele. Gebt ihm mal ein Parteibuch, das vielleicht besser gebunden ist..." Und ich dachte mir, ist ja wurscht. Man kann der CSU ja vielleicht auch von innen genauso auf die Nerven gehen - und in Umweltsachen will ich das tun. Soll ich zuschauen, wie mein Frankenwald nur wegen der Standby-Geräte kaputt geht? Man könnte zwei Atomkraftwerke weniger brauchen, aber der deutsche Fernsehhintern schafft es einfach nicht, seinen Fernseher auszumachen.
In einer Zeitungskritik wurden Sie unlängst Guttenberg senior genannt.
Das ist ja noch nett! In anderen Zeitungen stand, der Vaters des Plagiators dirigiert. Nein, im Ernst, ich fühle mich weder jung noch alt, ich fühle mich aktiv. Ich beginne jetzt damit, vorsichtig meine Ernte einzufahren. Ich bin auch immer sehr vorsichtig mit den schnellen Karrieren - da brauchen Sie mich jetzt nicht auf meinen Sohn ansprechen! Das Leben ist einfach zu kompliziert, um es in schnellen großen Karrieren noch beherrschen zu können, auch bei jungen Musikern und Dirigenten. Man muss für die großen Partituren doch Lebenserfahrung einbringen, nicht zu reden auch Erfahrung mit Menschen, die vor einem sitzen. Mein Lehrer Carl Feilitzsch sagte: Ihr müsst immer wissen, der Geiger am letzten Pult ist mindestens so gut wie ihr. Diesen Respekt muss man haben. Denn was ist ein Dirigent ohne Orchester? Ich bin abhängig davon, wie die Musiker drauf sind und ob sie mir auch ihr Herz schenken. Ich lebe ja von deren Kunst - und nicht umgekehrt. Dirigent und Orchester müssen eine Einheit sein, ein Organismus. Das ist ein sehr schwerer Weg, der immer einfacher wird, je besser man ein Orchester kennt und die Musiker umgekehrt einen selbst kennen. Dafür braucht man Lebenserfahrung. Ich bin froh, dass mein Weg so lang und so mühsam war.
Ist das tatsächlich Ihr Konzert-Debüt in Bamberg?
Mit den Bambergern in Bamberg ist es das erste Mal. Aber mit 23, als Student war ich hier schon im Dominikanerbau, mit "Orpheus und Eurydike" von Gluck. Und für die ARD habe ich vor vielen Jahren mit den Bamberger Symphonikern ein großes Weihnachtskonzert in St. Sebald in Nürnberg eingespielt.
Wie finden sie das Orchester jetzt?
Wir wissen alle, wie großartig die Bamberger Symphoniker sind. Aber sie jetzt wieder zu erleben, das ist schon der Hammer! Außerdem ist Bamberg für mich von den europäischen Ur-Städten die schönste Stadt der Welt: Prag ist größer, aber Bamberg ist noch nobler.
Bei der Nachmittagsprobe am Mittwoch haben Sie gesagt, dass die Musiker im Zweifelsfall lieber mehr riskieren sollten. Gilt für Sie: Emotion vor Perfektion?
Nein, aber das kann passieren. Mir ist das Risiko lieber, dass einem Hornisten mal ein Ton wegbleibt, er aber dem Inhalt nach und emotional spielt. Wenn Sie das Letzte geben, haben Sie immer ein Risiko - im Leben wie in der Musik. Man kann auf Sicherheit spielen, und dann gehen die Leute bei so einem Weltorchester mit dem Erlebnis von viel Schönheit heim. Aber es gibt Musik, wo es nicht nur darum geht, sondern um Inhalte. Und da habe ich kein Problem damit, wenn man das Risiko eingeht, dass mal was passiert. Dafür, dass nichts passiert, gibt es CDs.
Um noch einmal aufs Requiem zurückzukommen, das Verdi dem 1873 verstorbenen Dichter Alessandro Manzoni widmete: Wer ist oder war Ihr Manzoni?
Einen Manzoni hatte ich nicht, aber einen mich total prägenden Freund: Das war mein Kompositionslehrer Carl Feilitzsch, bei dem ich, soweit man das kann, leben lernen durfte oder darauf vorbereitet wurde, das Leben auszuhalten. Über ihn bin ich sowohl musikalisch auf die Schiene gekommen, auf der ich mich heute bewegen darf, als auch philosophisch und im Umweltschutz - und zwar zu einer Zeit, als es das Wort Umweltschutz noch gar nicht gab. Ich habe ihn wie einen Vater geliebt - und er mich wie einen Sohn. Er war und ist bis heute, obwohl er schon lange tot ist, einer meiner engsten Menschen in meinem Leben. Er ist einfach, so wie auch mein Vater, jeden Tag bei mir, hier mitten im Herz, also immer. Wie mein Vater sein Leben geradlinig und konzessionslos für die Dinge, die er glaubte, durchgestanden hat, wie er mit seiner schweren Krankheit umgegangen ist, an der er mit nur 51 Jahren sterben musste, das ist, auch wenn wir in vielem anderer Meinung waren, nach wie vor etwas für mich, dem ich versuche nahe zu kommen. Ob es mir gelingt, müssen andere sagen. Aber es gibt keine Matthäus- und schon gar keine Johannes-Passion, die nicht auch meinem Vater gewidmet ist. Erst über ihn habe ich verstanden, was das "Es ist vollbracht" heißt.
Konzerte und Karten
Programm: Messa da Requiem von Giuseppe Verdi mit den Bamberger Symphonikern unter Enoch zu Guttenberg (Dirigent), den Solisten Susanne Bernhard (Sopran), Mihoko Fujimura (Mezzosopran), Alfred Kim (Tenor), Günther Groissböck (Bass) sowie der Chorgemeinschaft Neubeuern
Termine: Samstag, 18. Februar, 20 Uhr im Joseph-Keilberth-Saal der Konzerthalle Bamberg, sowie Sonntag, 19. Februar, 17 Uhr.
Karten: Im Vorverkauf gibt es keine Tickets mehr. Restkarten bzw. Rückgaben gibt es nur noch an der Abendkasse.
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Kommentare
Hat
"Christ" wieder Freigang?
Behörden und Psychologen sind ja für ihre Fehleinschätzungen bekannt...
Zur Sache Christ
hier geht es nur um Musik und den Künstler Enoch zu Guttenberg.
Der hat übrigens zwei Söhne.
Die Fehler der kath. Kirche über die Jahrhunderte und die ihrer Priester in den Neuzeit können nicht dem Glauben angelastet werden.
Und Jesus hat ja schon gesagt, es wäre besser gewesen man hätte ihnen einen Mühlstein um den Hals gehängt. Dabei geht es um die Kinder.
Bei der Sache bleiben
Hier geht es um das Verdi-Requiem bzw. den Dirigenten und um nichts anderes. Wer etwas anderes hineingeheimnissen will, sollte sich fragen, ober noch alle Tassen im Schrank hat.
DANKE!
Damit ist alles gesagt!
Kirche und CDU/CSU
Sowohl die Amtskirchen, als auch die sogenannten "christlichen Parteien" haben mit dem christlichen Glauben nichts gemeinsam.
Beiden geht es nur um das Streben von Ehre, Macht und Reichtum.
Man ist kein Christ, wenn man jeden Sonntag in die Kirche geht und ansonsten Lug und Betrug gut heißt.
Der Theologe und Arzt Albert Schweitzer, der seinen christlichen Glauben auch lebte, schrieb:
"Wer glaubt Christ zu sein,
wenn er in eine Kirche geht,
irrt,
denn man wird ja auch kein Auto,
wenn man in einer Garage steht".
Soll das christlicher Glaube sein, wenn katholische Geistliche Kinder schänden und eine ev. Bischöfin stockbetrunken durch die Stadt fährt.
Können die "christlichen Politiker" Christian Wulff und K.T.z.Guttenberg Christen sein, wenn sie nach Ämtern und Titeln streben und nur auf ihrem eigenen Vorteil bedacht sind ?
Weder bei den christlichen Politikern, noch bei den Kirchenvertretern der beiden Amtskirchen, ist so etwas wie Demut, oder Gottesfurcht zu finden.
Sie alle bestätigen die Worte Gottes aus Johannes 12,43:
"Denn sie hatten lieber Ehre bei den Menschen
als Ehre bei Gott."
Noch ein Bibelzitat:
Der Dummkopf gibt jedem Ärger freien Lauf; der Kluge kann sich beherrschen. Sprüche 29,11
Komm mal a weng runter, "Christ"
Schade
Enoch zu Guttenberg spricht viel über Religion, Umweltschutz und Karrieren aber zu wenig über seinen missratenen Sohn.
Diese einmalige Gelegenheit, liebe Frau Beer, hätte ich genutzt. Die Muse ist nicht alles...
Verdeckte Wahrheit.
Das sind die (schein)-heiligen Christen. Sie reden über alles Mögliche, nur um die Wahrheit zu verdecken.
So waren und sind die katholischen Geistlichen, die Kinderschändungen vertuschten.
So waren und sind die "christlichen Politiker" wie Christian Wulff und Karl-Theodor zu Guttenberg und so ist auch Enoch zu Guttenberg.
Unter dem Deckmantel "christlich", wird der Papst und die Institution Kirche verehrt und dabei vergessen, dass es einen gerechten Gott, dem nichts entgeht.
In der Bibel - Sprüche 28,13 kann man lesen:
"Wer seine Sünde leugnet,
dem wird’s nicht gelingen.
Wer sie aber bekennt und läßt,
der wird Barmherzigkeit erlangen."
Aber die (schein)-heiligen Kirchenoberen und sogenannten christlichen Politiker setzen sich über diese Warnung Gottes hinweg.
Alles wird offenbar...
Siehe Video:
www.youtube.com/watch?v=u6VALiSanR4&list=PL7A7C9DC8FC985AA3&index=6&feature=plcp
Weder Kinderschänder im Talar, unchristliche Geistliche, weder Wulff, noch zu Guttenberg werden sich einmal herausreden können, denn....
....
"Das alles aber wird offenbar,
wenn's vom Licht aufgedeckt wird;"
Epheser 5, 13
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