Netzaktivisten drücken Guttenberg Sahnetorte ins Gesicht
03.02.2012
Angriff Der EU-Berater für Internetfragen Karl-Theodor zu Guttenberg ist mit einer Torte attackiert worden. Der Ex-Verteidigungsminister hatte sich mit dem Piraten- Politiker Stephan Urbach zu einem Gespräch über Internetthemen in einem Berliner Cafe im Stadtteil Friedrichshain getroffen.

Eigentlich wollte Karl-Theodor zu Guttenberg in Berlin in aller Ruhe über Internetthemen sprechen - dann landete eine Torte im Gesicht des Ex-Verteidigungsministers.
Der EU-Berater für Internetfragen hatte sich am Donnerstag mit dem Piraten-Politiker und Netzaktivisten Stephan Urbach in einem Café in Berlin-Friedrichshain getroffen, als er, wies es später im Internet hieß, "getortet" wurde. "Wir saßen zusammen, als gegen 20.15 Uhr einige Menschen hereinkamen und Herrn Guttenberg eine Sahnetorte ins Gesicht drückten", sagte Urbach der Nachrichtenagentur dpa am Freitag. Er bestätigte damit einen Bericht von "Spiegel Online". "Herr Guttenberg hat das aber sehr locker genommen."
Der Ex-Politiker war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Im Internet reagierte er auf den Angriff aber mit Humor. "Hurra, eine Tortenattacke!", schrieb er bei Facebook. "Ich dachte schon, ich würde in Friedrichshain verhungern. (...) Eine wunderbare Schwarzwälder Kirschtorte. Beim nächsten Mal dann gerne Käsesahne!"
Zu der Aktion bekannte sich die "Hedonistische Internationale", die bereits mit anderen Spaßprotesten von sich reden machte. In einem auf Youtube-Video ist zu sehen, wie Guttenberg eine Sahnetorte ins Gesicht gedrückt wird. Auf der Webseite der Spaßguerilla-Gruppe hieß es: "Wir werden jeden weiteren Rückkehr-Versuch des Herren von und zu beobachten und süß torpedieren."
Eigentlich sollte es bei dem Treffen um die Themen Netzpolitik und Internetfreiheit gehen. Seit Dezember ist der 40-Jährige EU-Berater für Internetfragen bei EU-Kommissarin Neelie Kroes. Für die Ernennung hagelte es Kritik, vor allem aus Deutschland. Im März 2011 war Guttenberg als Verteidigungsminister zurückgetreten, weil bekannt wurde, dass er Teile einer Doktorarbeit abgeschrieben hatte. Auf die Spur gekommen waren ihm Plagiatsjäger im Internet. Danach ging er in die USA.
Auch Urbach hatte Guttenbergs Berufung damals kritisiert und ihn zu einer Stellungnahme aufgefordert. Daraufhin hatte der EU-Berater ein Gespräch erbeten. Das Treffen ist in der Netz-Szene umstritten: Manche glauben, dass Guttenberg so eine Plattform gegebenen werde und er sich einen Weg zurück in die Öffentlichkeit bereiten wolle.
"Spiegel Online" sagte Urbach, der Referent bei der Piraten-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus ist: "Guttenberg wirkte ernsthaft interessiert an dem, was wir zu sagen haben." Dennoch müsse er sich sein verloren gegangenes Vertrauen erst wieder hart erarbeiten. "Ob und wie er das schafft, wird die Zeit zeigen", schrieb Urbach in seinem Blog.
Hier auf seiner offiziellen Facebook-Fanseite finden Sie Guttenbergs Reaktion auf den Angriff!
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Kommentare
Keine Show,
meine Sie teddybaer wirklich das ein zu Guttenberg solche Medien braucht nur um sich groß zu fühlen? Falls ja in welcher Welt leben den Sie?
Ich persönlich knn mich den Worten von lorgoe und Octopus nur anschließen.
Zitat: Man stelle sich mal vor ein notorischer Märchenerzähler und Linkspopulist wie z.B. Sigmar Gabriel, hätte von ein paar rechten Wahrheitsaktivisten eine Torte ins Gesicht bekommen, um ihn von seiner Traumtänzerei zu kurieren.
Die Medien hätten Zeder und Mordio geschrien.
und Zitat:
Sehen wir es es mal so: Aus der Sicht eines Hartz IV-Empfängers oder eines Hungernden in der "Dritten Welt", sind solche Aktionen natürlich völlig unannehmbar. Würde zudem jeder Zeitgenosse Torten auf die Menschen werfen, mit deren Aussagen, Handeln usw. er nicht einverstanden ist, so würde das Konditoreigewerbe schnell an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stoßen. Egal, wer gerade "getortet" wird - es sind Lebensmittel !!!
Show
Das ganze war eine abgemachte Show um wieder einmal in die Presse zu kommen und mehr nicht.
Schon verrückt,
was sich scheinheilige linksaktivistische Moraldiktatoren in unserem Land alles erlauben können und dafür von unserer linken Medienlandschaft noch eifrig beklatscht werden.
Man stelle sich mal vor ein notorischer Märchenerzähler und Linkspopulist wie z.B. Sigmar Gabriel, hätte von ein paar rechten Wahrheitsaktivisten eine Torte ins Gesicht bekommen, um ihn von seiner Traumtänzerei zu kurieren.
Die Medien hätten Zeder und Mordio geschrien.
.
Wenn er etwas verdient hat, dann eher ein Gerichtsverfahren
Hoffentlich
verschluckt er sich nicht...der "Arme"...
und da heißt es immer
Politiker bekämen das Maul nicht voll
es wurde schon viel "getortet"
zu Guttenberg ist nicht alleine:
im Jahre 1985 wurde dem damaligen Umweltminister des Saarlandes, Jo Leinen (SPD) ebenfalls eine Torte in aller Öffentlichkeit ins Gesicht geklatscht. Irgenwelche Umweltakitvisten waren damals mit seiner Politik nicht so ganz einverstanden. Ähnlich erging es vor knapp einem Jahr dem Grünen - Politiker Jürgen Trittin sowie seinem Parteifreund Daniel Kohn-Bendit. Aber auch Nicht-Politiker sind betroffen: z. Bsp. Bill Gates (1998).
Sehen wir es es mal so: Aus der Sicht eines Hartz IV-Empfängers oder eines Hungernden in der "Dritten Welt", sind solche Aktionen natürlich völlig unannehmbar. Würde zudem jeder Zeitgenosse Torten auf die Menschen werfen, mit deren Aussagen, Handeln usw. er nicht einverstanden ist, so würde das Konditoreigewerbe schnell an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit stoßen. Egal, wer gerade "getortet" wird - es sind Lebensmittel !!!
schade...
um die Torte
67 - 1
damit sollte das Thema jetzt durch sein.
jetzt wären es nur
noch 68
Und nun ran!
Ich erwarte nun mindestens 70 Kommentare.
das hat er nicht verdient ....
... durch seine Dr.-Affäre ist er doch schon genug gestraft!!!
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