Schüler blenden Bahnmitarbeiter

07.02.2012   Ort: Pressig     Fränkischer Tag

Körperverletzung Schüler haben am Montagmorgen am Bahnhof Pressig-Rothenkirchen einen Bahnmitarbeiter mit einem Laserpointer geblendet. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.


Symbolbild
Dumm und vor allem auch gefährlich verhielten sich am Montag gegen 7 Uhr morgens ein oder mehrere Schüler in einer Regionalbahn beim Halt in Pressig-Rothenkirchen. Aus dem letzten Zugabteil heraus blendeten sie den Fahrdienstleiter im Bahnhofsgebäude mit einem Laserpointer. Der grüne Laserstrahl rief bei dem Bahnmitarbeiter dabei kurzzeitig einen stechenden Schmerz im Auge hervor. Der Mann blieb jedoch arbeitsfähig.

Nach ersten Ermittlungen geht die Bundespolizei davon aus, dass es sich bei den Tätern um Schüler gehandelt hat, die in Kronach den Zug verlassen haben. In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei eindringlich vor missbräuchlicher Verwendung der Laserpointer.

Laserpointer sind Lichtzeiger, insbesondere für Vorträge mit Projektion. Sie werden in handlichen Größen, auch in Form von Schlüsselanhängern, Kugelschreibern oder auch in Kombination mit Fernbedienungen hergestellt. Während die ersten Laserpointer ausschließlich rotes Licht ausstrahlten, kamen nach Grün auch Blau, Gelb und Orange auf den Markt.

Trifft das Licht oder die Strahlung das menschliche Auge, können irreparable Netzhautschäden auftreten. Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugenhinweise werden unter 0931/322590 aufgenommen.


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Kommentare

 
1  Kommentare  
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Auweia - 07.02.2012 10:54    (0)   
 

Es gibt -gerade unter Schülern-
anscheinend immer noch genug "Hornochsen", die nicht wissen ,was man mit dem Laserpointer beim Blenden eines anderen anrichten kann.Bei doch vorhandenem Wissen müsste ich ihnen "Blödheit hoch drei" attestieren. traurig

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