Feuerwehren üben den Ernstfall

17.09.2011   Ort: Stockheim     

Brandschutzwoche Zu einer Großübung im Rahmen der Brandschutzwoche waren am Samstag gegen 15 Uhr die sieben Feuerwehren aller Gemeindeteile Stockheims angefordert worden.


Udo Barnickel mit Wärmebildkamera (rechts) und Frank Wich machen sich zum Einsatz in einen total verrauchten Raum bereit.
Im Minutentakt trafen die Wehren aus Stockheim, Neukenroth, Wolferdorf, Reitsch, Burggrub, Haig und Haßlach mit mehreren Fahrzeugen, verschiedenen Spezialtrupps, Atemschutzträgertruppen und vielen Ausrüstungsgegenständen ein.

Es mussten verletzte Personen in dem großräumigen Gelände und den großen Produktionshallen gerettet werden und mittels Wärmebildkamera wegen starker Rauchentwicklung aufgespürt werden. Udo Barnickel verschwindet mit seiner Wärmebildkamera im starken Rauch, hier ist beim besten Willen nichts mehr zu erkennen.

Beim Zurückkommen aus der verrauchten Produktionshalle haben er und Frank Wich eine verletzte Person dabei, die sie nur mittels Wärmebildkamera so schnell finden konnten. Udo Barnickel erklärt und anschließend, zusammen mit dem neuen Infrarotsensor bietet sie die bestmögliche Auflösung. Der digitale Zoom, die mehrstufige Einfärbung des Displays und der einzigartige elektronische Blendenregler bieten für uns ungeahnte Möglichkeiten und die Kamera liefert detailreiche Bilder unter schwierigen Einsatzbedingungen und bei extremen Umgebungstemperaturen. Inzwischen werden mit einer zweiten Wärmebildkamera weitere Personen gesucht.

Die Wärmebildkamera ist ein wichtiges Gerät nicht nur für Personensuche bei der Brandbekämpfung, bei Innenangriffen, beim Suchen nach Glutnestern, bei der Menschenrettung und Personensuche, sondern gleiches gilt bei Verkehrsunfällen oder Gefahrgutunfall-Einsätzen, erklären die Feuerwehrleute. Gesamtverantwortlicher der Übung war Stützpunktkommandant Michael Müller, die Einsatzleitung hatte Daniel Wachter (stellvertretender Kommandant der FF Stockheim). Über eine Stunde lang hatten die mehrere Dutzend Feuerwehrleute hunderte Meter an Schlauchmaterial zu verlegen um genügend Wasser für den Löschangriff zu haben. Alle Einsatzkräfte zeigten außerordentliches Engagement und harmonierten in der Zusammenarbeit. eh





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