Feuerwehr Steinwiesen ist heiß auf Eis
06.02.2012
Ort: Steinwiesen Von: Susanne Deuerling ![]()
Eisbahn Die Jugendfeuerwehr und Steinwiesen aktiv haben auf dem Marktplatz eine Eisbahn errichtet. Drei Tage lang ließen sie aus Feuerwehrschläuchen Wasser auf den Platz regnen. Nun tummeln sich die Kinder voller Freude auf der künstlichen Eisfläche.
Und dann ging es los. Bei eisigen Temperaturen und zunehmender Dunkelheit, aber ausgestattet mit Ideen und Energie waren die Jugendlichen mit Elan bei der Sache. Die neue Mitte von Steinwiesen als Eislaufbahn, wer hätte das gedacht. Aber vor dem Erfolg lag viel Arbeit. Mit vereinten Kräften musste der Schnee weggeräumt und rund um den Platz wieder angehäuft werden.
Martin Unglaub von Steinwiesen aktiv und der Leiter der Jugendfeuerwehr, Dominic Welscher nahmen die Planung in die Hände und ließen starke Folie an den Rändern verlegen. Diese sollte verhindern, dass das eingeleitete Wasser weg und auf die Straße floss. "Hoffentlich gefriert uns das Wasser nicht schon, wenn es aus dem Schlauch kommt", hoffte Roland Schneider, der obwohl gestandener Feuerwehrmann, tatkräftig den Jugendlichen Marcel Manzer, Lukas Richter, Loris Puma, Max Schmermer und Mirco Deuerling unter die Arme griff. Mit Strahlrohren, die mit Sprühstrahl die Fläche von etwa 80 Quadratmetern dünn mit Wasser benetzten, setzte man die Arbeit fort.
Drei Tage lang musste immer wieder neues Wasser aufgebracht werden, um eine solide Eisfläche zu erzielen. Dominic Welscher ist stolz auf seine Jungs, die nicht aufgegeben haben, obwohl ein Erfolg nicht garantiert war. "Die Eisfläche ist zwar nicht so perfekt geworden, aber wir hoffen, dass sie den Kindern doch eine Menge Spaß bereitet", meinte er bei Freigabe der Eisbahn am Sonntagnachmittag.
Und Spaß hatten sie alle an diesem Nachmittag. Marie, Max, Noah, Luca, Julina und wie sie alle heißen, sie waren begeistert und auch die schon "so erwachsenen" Jugendlichen der Feuerwehr rutschten mit über die Eisfläche. "Rutsch doch auch mit", rief Marie und Noah war mit Hinfallen und Aufstehen nicht zu bremsen. Ein riesiges Dankeschön sprach Welscher auch Bürgermeister Gerhard Wunder aus, der Grünes Licht für das "Experiment" gegeben hatte und Martin Unglaub für die Unterstützung.
Dominic Welscher wies auch darauf hin, dass die Benutzung auf eigene Gefahr erfolgt. Und über eine kleine Spende für die Jugendfeuerwehr würden sich seine Jungs sicher freuen.
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