Erstarrte Natur und frierende Menschen
02.02.2012
Ort: Landkreis KT Von: Sabine Paulus ![]()
Winterstarre Bauarbeiter stellen ihre Arbeit ein, Briefträger vermummen sich, Hund und Katz bleiben lieber im warmen Haus. Ein arktisches Kältehoch hat die Bewohner des Landkreises fest im Griff.
Seit Mittwochmittag hat der Bauarbeitertrupp von Polier Roland Köller die Arbeit niedergelegt. Nichts geht mehr. Am Vormittag haben die Männer an einem Wohnhaus in Kitzingen noch Beton für einen Wintergarten gegossen. Das war noch möglich, weil alle Kompenenten des Gemischs angewärmt waren. Köller und die anderen haben alles abgedeckt, damit der Frost nichts kaputt macht. "Das konnten wir jetzt noch bei einigen Minusgraden erledigen", sagt Köller. "Mauern geht schon bei null Grad nicht mehr."
Die meisten Berufstätigen haben aber nicht kältefrei. Die Brief- und Paketzustellerin Carmen Langguth und ihre Kollegin Cindy Theiß lassen sich nicht stoppen. Sie sind gerüstet. Wenn sie sich früh um 5 Uhr auf ihr gelbes Postrad setzen und mit ihrer Tour beginnen, sind sie nach dem Zwiebelprinzip warm eingepackt. Carmen Langguth ist in Funktionsunterwäsche und in eine Thermostrumpfhose geschlüpft. Sie hat eine Thermowinterhose angezogen, die ihr Arbeitgeber zur Verfügung stellt. Als Oberbekleidung trägt sie ein T-Shirt, darüber eine gelbe Post-Bluse, darüber eine Fleece-Jacke aus ihrer privaten Kollektion, darüber eine Fleece-Jacke von der Post und schließlich eine wasser- und winddichte Post-Regenjacke aus Goretex-Material. Feste, warme Schuhe, ein Kopftuch und darüber eine Wollmütze sowie spezielle Handschuhe, die sie zu Fäustlingen schließen kann, komplettieren Carmen Langguths Kältewellen-Outfit.
Weitere Geschichten darüber, wie Mensch und Tier dem Dauerfrost trotzen, sowie Tipps und Verhaltensregeln von einem Mediziner lesen Sie in der Freitagsausgabe der KITZINGER.
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Kommentare
Gestern Mittag haben die Photovoltaik-Anlagen in der BRD der Sonne so viel Licht geklaut, …
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… dass ca. 9000 Megawatt als elektrische Energie herauskamen, was ungefähr der Leistung von sechs Meilern der - mittlerweile veralteten, abgeschalteten und noch abzuschaltenden - Atomkraftwerke entspricht.
Hausgemachter Winter
Das Hauptproblem des starken Winters liegt darin, dass die Häuser heutzutage zu sehr isoliert sind, sie lassen keine Wärme mehr nach draußen und dort kann sich der Frost dann natürlich austoben. Die Winter werden in den nächsten Jahren noch frostiger, da die Wärmedämmung staatlich gefördert wird.
Ich vermisse die "Schalter" ...
... "Ironie an" bzw. "Ironie aus".
Photovoltaikproblem
Mitverantwortlich für die andauernde Kältewelle sind auch die vielen Photovoltaikanlagen. Hier wird vorsätzlich die wärmende Sonne eingefangen.
Genauuu ...
... und auf ZEIT-online hat jemand im Zusammenhang mit Windkraftanlagen allen Ernstes geschrieben, diese würden die zerstörerische Kraft der immer häufiger werdenden Stürme auffangen und zum Guten, sprich: zur Elektrizität wenden ...
Matth. 5, Vers 3 ...
Genau das Gegenteil ist Fall
Die von den PV-Anlagen erzeugte Energie wird in die sog. Windkraftanlagen eingespeist. Diese Windkraftanlagen müssen die unnütz erzeugte Energie der PV-Anlagen wieder in die Natur in Form von erzeugtem Wind durch PV-Angetriebene Windräder abgeben.
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